Wahlen

Demokratie braucht Bildung - Drum prüfe, wer sich für fünf Jahre bindet

Erst informieren, dann wählen - Wenn es um die richtige Entscheidung bei der Landtagswahl geht, braucht es verlässliche Informationsquellen. Bezogen auf die Bildungspolitik stellt der Bayerische Philologenverband (bpv) deshalb ab heute auf seiner Website die Ziele der Parteien in sogenannten Wahlprüfsteinen vor.

28.09.2018 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)
  • © www.pixabay.de

Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv, erläutert diese Zusammenstellung: „Natürlich ist der Wahl-O-Mat ein guter Einstieg in die Beschäftigung mit den Inhalten der Programme. Für die Wahlkabine braucht es aber mehr. Zumal der Wahl-O-Mat das landespolitisch sehr wichtige Thema Schule und Bildung mit zu wenigen Fragen abdeckt. Wir raten des¬wegen zu einer genaueren Auseinandersetzung mit den bildungspolitischen Positionen der Parteien. Genau das sollen unsere Wahlprüfsteine leisten.“

Nicht Algorithmen entscheiden lassen

Dabei geht der bpv aber nicht den Weg eines reinen Frage-Antwort-Tools, das dann am Ende eine vermeintlich sichere Wahlempfehlung gibt. „Wir sprechen keine Empfehlung für eine Partei aus. Die Wahlentscheidung muss jede Wählerin, jeder Wähler selbst treffen, diese Verantwortung hat er und die kann ihm kein Algorithmus abnehmen“, begründet Schwägerl. Der bpv versteht seine Wahlprüfsteine daher als Angebot und Ergänzung zu weiteren Informationsquellen.

Juniorwahl und U18-Wahl: Bildung im Fokus

Das Angebot richtet sich auch an die Teilnehmer der Juniorwahl und der U18-Wahl, die in diesen Tagen an vielen Schulen in Bayern vorbereitet bzw. schon durchgeführt werden. „Gerade für Schülerinnen und Schüler sollte die Bildungspolitik eine wichtige Rolle spielen, sie beeinflusst die Lebenswelt der jungen Menschen am meisten. Es wäre deshalb gut, wenn die Bildungspolitik in Diskussionen noch stärker in den Vordergrund gerückt würde – immerhin ist sie der größte Posten im Bayerischen Staatshaushalt und betrifft fast 1,7 Millionen Schüler, ihre Eltern und ca. 120.000 Lehrkräfte direkt“, ergänzt Schwägerl.

Hier finden Sie die Wahlprüfsteine


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden