Brandenburg

Euler-Vorlesung im Potsdamer Neuen Palais

"Zufall und Stabilität" lautet das Thema der diesjährigen Euler-Vorlesung im Schlosstheater Sanssouci. Die renommierte Vorlesungsreihe ist nach dem Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707-1783) benannt. Dem Ruf Friedrich des Großen folgend, war er viele Jahre Direktor der Mathematischen Klasse der Berliner Akademie.

27.05.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Die Euler-Vorlesung wird einmal im Jahr von den Berliner und Potsdamer Mathematischen Instituten und der Berliner Mathematischen Gesellschaft in festlichem Rahmen veranstaltet und wendet sich an wissenschaftliches Fachpublikum. Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt eröffnet sie am Freitag, dem 28. Mai um 14 Uhr im Schlosstheater Sanssouci.

Die nunmehr 17. Euler-Vorlesung hält Professor Wendlin Werner von der Ècole Normale Superieure in Paris. Der renommierte Mathematiker wurde schon mit 29 Jahren Professor und erhielt 2006 als erster Wahrscheinlichkeitstheoretiker die Fields Medaille – die höchste Auszeichnung der Mathematik.

Womit Professor Werner – trotz aller Wahrscheinlichkeitstheorie - nicht gerechnet hat: Als Kind spielte er in dem Film "Die Spaziergängerin von Sanssouci" an der Seite von Romy Schneider einen jüdischen Waisenjungen. Jetzt – als Erwachsener – kommt er an den Ort, der dem berühmten Film den Namen lieh.


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