Familienministerin Kramp-Karrenbauer: Fördermöglichkeiten für Familienferien

Bald ist es wieder soweit und es beginnen die Sommerferien. Für viele Familien ist diese Ferienzeit die schönste Zeit im Jahr, heißt es während der Sommerferien doch: Koffer packen und mit den Kindern gemeinsam in Urlaub fahren. Endlich wieder dem täglichen Alltagsstress entfliehen, sich erholen, entspannen, Spaß haben, neue Kraft tanken und mit der Familie wieder zusammen etwas unternehmen und erleben. Für viele Familien bleiben gemeinsame Familienferien aus finanziellen Gründen oft ein nur schwer erfüllbarer Traum.

11.04.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Die saarländische Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer weist deswegen darauf hin, dass auch in diesem Jahr finanzschwache, kinderreiche Familien mit mindestens drei Kindern bzw. Alleinerziehende mit mindestens zwei Kindern (Familien mit einem ab 60 Prozent behinderten Familienmitglied bereits mit einem Kind) unter 18 Jahren im Saarland wieder einen Zuschuss zu einer gemeinsamen Familienferienmaßnahme erhalten können.

Bezuschusst werden können Urlaube von 12 bis 21 Tagen, die in familienfreundlichen Einrichtungen wie beispielsweise in anerkannten Familienferienstätten, in Ferienwohnungen, auf Bauernhöfen, als bestimmte Campingmaßnahmen, in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland (inkl. spanisches Festland und Südtirol) verbracht werden. Das Angebot ist nicht auf die Sommerferien beschränkt.

Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, darf z.B. eine Familie mit drei Kindern über ein monatliches Nettoeinkommen = Brutto ./. gesetzliche Abzüge (ohne Kindergeld) von bis zu 1.950,00 Euro (Alleinerziehende: 1.650,00 Euro) - zuzüglich bis zu 100,00 Euro Härtefallregelung - verfügen.

Beim Vorliegen der übrigen Antragsvoraussetzungen (wie Antragsfrist, Feriendauer, Ferienort) kann dieser Familie bei einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt ein Zuschuss von bis zu 540,00 Euro bzw. 435,00 Euro (= 36,00 bzw. 29,00 Euro täglich) gewährt werden.

Die Anträge sind bei den Trägern (u.a. Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk, alle Caritasverbände) zu stellen (Antragsfrist: möglichst 8 Wochen vorher) und müssen dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur auf jeden Fall vor Maßnahmebeginn vorgelegt werden.

Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm sind im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur unter der Rufnummer 0681/501-3108 erhältlich.


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