Fusion stärkt Spitzen- und Nachwuchsleistungssport

Sportminister Holger Rupprecht begrüßt die heute erfolgte Fusion der beiden bisherigen Olympiastützpunkte Cottbus/Frankfurt (Oder) und Potsdam zu einem Olympiastützpunkt Brandenburg. "Damit wird die durch Sportministerium und Landessportbund gemeinsam getragene Qualitätsoffensive im Spitzen- und Nachwuchsleistungssport einen weiteren Schritt voran gebracht", so Rupprecht. "Die Systemumstellung bei der Begabungsförderung im Sport, die Einführung und Umsetzung der schulinternen Sportarten-Lehrpläne durch Lehrer und Trainer an den Sportschulen, die Konzentration der Bundeswehrsportförderung in der Sportfördergruppe Frankfurt (Oder) und jetzt der Zusammenschluss der beiden Olympiastützpunkte zeigt die Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit, mit der im Land Brandenburg die Förderung des Spitzen- und Nachwuchsleistungssports betrieben wird. Ich verspreche mir durch die Ausnutzung der Synergien dieser Fusion noch mehr Teilnehmer und noch mehr Medaillen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften".

18.12.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Vorstandsmitglieder der Trägervereine der beiden bisherigen Olympiastützpunkte Cottbus/Frankfurt (Oder) und Potsdam haben heute in einer gemeinsamen Sitzung einen "Verschmelzungsvertrag" unterzeichnet. In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstands wurde der Vizepräsident des Landessportbundes Brandenburg, Dr. Wolfgang Gerhold, zum neuen Vorsitzenden des Trägervereins des Olympiastützpunktes (OSP) Brandenburg gewählt. Als neuer OSP-Leiter wurde Wilfried Lausch bestellt. Das Sportministerium des Landes Brandenburg ist Mitglied im neuen Trägerverein des Olympiastützpunktes Brandenburg.

Der neue Olympiastützpunkt Brandenburg betreut künftig rund 350 Bundeskader aus den Sportarten Judo, Ringen, Boxen, Gewichtheben, Schießen, Handball (weiblich), Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Leichtathletik, Fußball (weiblich), Triathlon, Moderner Fünfkampf, Radsport, Turnen und Bobsport. Die Fusion schafft eine bessere übergreifende Nutzungsmöglichkeit der Leistungssportstandorte in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam, einen effektiveren Einsatz der OSP-Mitarbeiter für Betreuungsmaßnahmen vor Ort sowie eine gezieltere Konzentration der finanziellen Mittel auf Schwerpunktmaßnahmen.


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