Goethe-Plakette des Landes für den Entdecker des Keltenfürsten

Der frühere Landesarchäologe Dr. Fritz-Rudolf Herrmann ist mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet worden. „Mit grundlegenden Veröffentlichungen zur Vor- und Frühgeschichte unseres Landes hat er sich weit über Hessen hinaus wissenschaftlich einen Namen gemacht“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, bei der Verleihung der Auszeichnung im Brüder-Grimm-Zimmer der Staatskanzlei.

05.11.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

In die Amtszeit Herrmanns fiel auch die Entdeckung, Freilegung und wissenschaftliche Interpretation des keltischen Fürstengrabs am Glauberg im östlichen Wetteraukreis. Der Staatssekretär hob hervor, dass Dr. Herrmann auch nach seiner Pensionierung 2001 noch immer engagiert an der Aufbereitung dieser Funde mitarbeite.

Dr. Fritz-Rudolf Herrmann wurde 1936 in Bad Nauheim geboren. Er studierte Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Ethnologie und Geologie in München, Frankfurt am Main und Marburg. Von 1973 bis 2001 war er Leiter der Abteilung Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege des Hessischen Landesamts für Denkmalpflege.

Die Goethe-Plakette ist die höchste Auszeichnung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Sie wird Personen zugesprochen, die durch ihr Lebenswerk in besonderer Weise zur kulturellen Entwicklung des Landes Hessen beigetragen haben, und seit 1949 in unregelmäßigen Abständen verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Horkheimer, Paul Hindemith, Carl Orff, Theodor W. Adorno, Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld, Sir Georg Solti, Marcel Reich-Ranicki, Eva Demski und Emil Mangelsdorff.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden