Gut 5 Prozent mehr für Landesbeschäftigte

Die baden-württembergische GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz begrüßt das Potsdamer Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten als einen "ersten wichtigen Schritt für einen attraktiveren öffentlichen Dienst". Insgesamt werden die Beschäftigten 5,8 Prozent mehr Gehalt in den nächsten beiden Jahren erhalten, außerdem gibt es Verbesserungen für Referendare und befristet beschäftigte Lehrer/innen.

01.03.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wir haben auch erreicht, dass die unsinnige Leistungsbezahlung gestrichen wurde, die in Bildungseinrichtungen nicht zu mehr, sondern weniger Motivation führt. Das ist auch ein wichtiges Signal für die Dienstrechtsreform in Baden-Württemberg. Und Ministerpräsident Günther Oettinger muss jetzt für die zugesagte zeitgleiche Umsetzung des Tarifergebnisses für die Beamten sorgen", sagte Moritz am Sonntag (01.03.) am Rande der Tarifverhandlungen in Potsdam.

Zum 1. März 2009 werden die Gehälter um drei Prozent und zum 1. März 2010 um 1,2 Prozent erhöht. Außerdem gibt es zum 1. März 2009 einen Sockelbetrag von 40 Euro für alle Beschäftigten. Hinzu kommt eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 60 Euro und eine bessere Einstufung junger angestellter Lehrer/innen um bis zu 150 Euro monatlich.

Von den rund 123.000 Beschäftigten im Kultusressort des Landes Baden-Württemberg sind knapp über 10.000 im Angestelltenverhältnis. Dies sind Erzieher/innen an Heimsonderschulen, Fachlehrer/innen an Schulkindergärten und zum größten Teil Lehrer/innen an öffentlichen Schulen.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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