Investitionsbegriff Bildung dringender denn je

"Es ist höchste Zeit, die Finanzierung von Bildung und Erziehung als Investition abzusichern. Die Finanzkrise darf nicht als fadenscheiniger Grund dafür herhalten, die Modernisierung des Investitionsbegriffs zugunsten von Bildung aufzugeben", mahnt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger an.

18.12.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Eckinger fordert: "Der Grundgesetzartikel 115 muss so geändert werden, dass auch in die pädagogische Qualität der öffentlichen Bildungseinrichtungen investiert werden darf und nicht nur in Beton." Dies schließe einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln ein. "Entgegen aller Beteuerungen auf dem Bildungsgipfel wird der Bildungsbereich als Konjunkturmotor vollständig ausgeblendet", kritisiert Eckinger.

Die gutgemeinten Bittstellungen, so Eckinger, im Rahmen eines Konjunkturpakets mehr Mittel in Bildung und Erziehung zu geben, offenbarten den Mangel eines fehlenden Begriffs von Bildungsinvestition. "Öffentliche Ausgießungen eines konjunkturellen Geistes werden zwar Pleitebanken und Großunternehmen jeder Art offeriert, aber der Bildungsbereich steht nach wie vor als lästiger Konsument vor der Tür. Das ist fahrlässige Politik", unterstreicht der VBE-Bundesvorsitzende. ­


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