Schlussphase des Online-Dialogs für eine familienfreundlichere Stadt

Seit dem Start des ersten Berliner Online-Dialogs verzeichnet die Seite [www.zusammenleben-in-berlin.de](http://www.zusammenleben-in-berlin.de) 28.893 Seitenabrufe. Über 200 Nutzer/innen ließen sich in den vergangenen vier Wochen registrieren und haben aktiv am Online-Dialog "Zusammenleben in Berlin" teilgenommen.

05.12.2008 Berlin Pressemeldung Berliner Beirat für Familienfragen

"Jetzt geht es in den Schlussspurt: über die vielen ganz konkreten Vorschläge wird im Online-Dialog abgestimmt. Die Ergebnisse werden den Maßnahmenkatalog des nächsten Berliner Familienberichts mitbestimmen. Uns ist es wichtig, mehr und vor allem direkt über die Anliegen und Bedürfnisse der Berliner Familien zu erfahren.", so Peter Ruhenstroth-Bauer, Vorsitzender des Berliner Beirates für Familienfragen. "Die Politik wird sich zukünftig daran messen lassen müssen, wie ernst sie diese Vorschläge nimmt."

Zu den in dem Online-Dialog außerordentlich intensiv besprochenen Themen zählen die Gemeinschaftsschule sowie Kindergärten. Hier werden vor allem ein besserer Betreuungsschlüssel und erweiterte Öffnungszeiten gefordert. Insbesondere für Alleinerziehende und Personen im Schichtdienst seien die bestehenden Betreuungszeiten oftmals zu unflexibel. Immer wieder thematisiert wurde auch eine fehlende zentrale Anlaufstelle bzw. Informationsquelle für familienrelevante Informationen, welche die Suche nach geeigneten Kitas, Tagesmüttern, Schulen sowie Freizeitangeboten oder Beratung erleichtert. Diese Anregungen werden in den nächsten Berliner Familienbericht einfließen. Alle Berlinerinnen und Berliner haben nun noch fünf Tage die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Anliegen mit in die Diskussion einzubringen und auch über die Vorschläge der anderen Teilnehmer abzustimmen.

Die Online-Diskussion wird von zahlreichen Prominenten unterstützt. Neben Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundesfamilienministerin a.D. Renate Schmidt (MdB) stehen der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, der Berliner IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer sowie die Hertha BSC-Spieler Marko Pantelic und Andrey Voronin dem erfolgreichen Projekt als Paten zur Seite.


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