Streikaktivität am zweiten Streiktag nochmals intensiviert

"Wer diese Signale nicht versteht, muss blind und taub sein", sagte GEW-Landeschef, Thomas Lippmann, nach der Kundgebung der Streikenden des öffentlichen Dienstes aus Schulen, Verwaltungen und Landesbetrieben am heutigen Morgen in Magdeburg. Er erwarte nun von der TdL (Tarifgemeinschaft der Länder) ein "verhandlungsfähiges Angebot." Die Stimmung war ganz eindeutig, sagte er: "Mit Almosen wird sich niemand abspeisen lassen."

13.02.2009 Sachsen-Anhalt Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

"Die Beschäftigten der Bildungseinrichtungen haben ihre Verantwortung als größte Gruppe der Landesbediensteten voll übernommen", sagte Lippmann. Am heutigen Tage sind ca. 4500 Beschäftigte in den Warnstreik getreten, darunter sehr viele Lehrer und Erzieher. Damit hatten sich die Streikaktivitäten nochmals intensiviert. Damit haben sich an den beiden Streiktagen zusammen rund 6500 Beschäftigte, darunter 5000 von Schulen und Hochschulen, an den Warnstreiks und den Kundgebungen beteiligt, zu denen die GEW gemeinsam mit ver.di, GdP und dbb-Tarifunion aufgerufen hatte. In Stendal trat die Verhandlungsführerin der GEW, Hauptvorstandsmitglied Ilse Schaad, vor 500 Demonstranten auf. In Magdeburg trafen sich 1500, in Burg 300, in Weißenfels 300, in Merseburg 200, in Köthen 200, in Wernigerode 300, in Halberstadt 500 Teilnehmer, mit Beteiligung aus Quedlinburg, auf den Streikkundgebungen. In Bitterfeld/Wolfen, mit 400 Teilnehmern, darunter auch aus dem Kreis Wittenberg, und in Haldensleben, unter Einbeziehung von Streikenden aus dem Kreis Salzwedel, gab es ganztägige Warnstreiks. In Haldensleben zogen die 400 Streikenden in einem beeindruckenden Demonstrationszug durch die Stadt. "Die Mitglieder der Bundestarifkommission der GEW aus unserem GEW-Landesverband, die sich morgen an den Verhandlungsort nach Potsdam begeben, haben damit ein klares Mandat", sagte Lippmann.

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GEW Sachsen-Anhalt

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