Vorhang auf: Schauspielnachwuchs in Salzburg ausgezeichnet

Auszeichnung für Theatertalente: In Salzburg sind am Wochenende neun junge Schauspielerinnen und Schauspieler sowie drei Schauspielensembles mit dem 20.000 Euro dotierten Förderpreis der Bundesministerin für Bildung und Forschung geehrt worden.

02.07.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Rahmen des 18. Theatertreffens Deutschsprachiger Schauspielstudierender wurden in einem spannenden Wettbewerbsprogramm 18 studentische Inszenierungen der beteiligten Theaterhochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Das Repertoire des Schauspielnachwuchses umfasste Stücke in neuen Bearbeitungen von William Shakespeare, Friedrich Schiller, Bert Brecht, Max Frisch oder Elfriede Jellinek.

"Mit diesem Wettbewerb zeichnen wir unseren exzellenten Schauspielnachwuchs aus und setzen ein wichtiges Zeichen in der Talentförderung in Deutschland", betonte Schavan. Der "Wettbewerb zur Förderung des Schauspielnachwuchses" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 1990 jährlich mit rund 200.000 Euro. Das Treffen bietet den jungen Künstlerinnen und Künstlern eine einzigartige Möglichkeit, sich auf die künftigen Aufgaben in der internationalen Theater-, Film- und Fernsehlandschaft vorzubereiten und die Ausbildungsqualität an den deutschsprachigen Schauspielhochschulen auf den Prüfstand zu stellen.

Die "Förderpreise für den Schauspielnachwuchs der Bundesministerin für Bildung und Forschung" sowie der von der Züricher Vontobel-Stiftung ausgelobte "Vontobel-Preis zur Förderung des Ensemblegedankens" wurden von einer international besetzten Jury ermittelt. Ihr gehörten an: Annelore Sarbach, Schauspielerin; Tanja Schleif, Schauspielerin; Jürgen Tarrach, Schauspieler; Birgit Doll, Schauspielerin und Regisseurin.

Den Förderpreis für den Schauspielnachwuchs der Bundesministerin für Bildung und Forschung erhielten:

Solopreise in Höhe von je 1.000 Euro:

Annika Enders, Hochschule der Künste Bern
als "Dornröschen" in "Grimm"

Philipp Moschitz, Bayerische Theaterakademie "August Everding" München
als "Das Nichts" in "Sieben Türen. Bagatellen."

Milva Stark, Universität der Künste Berlin
als "Amme" in "Romeo und Julia"

Barbara Hirt, Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
als "Bertha" / "Leonore" in "Fiescos Traum"

Martin Vischer, Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
als "Fiesco" in "Fiescos Traum"

Stefan Graf, Hochschule für Musik und Theater Zürich
als "Biedermann" in "Biedermann und die Brandstifter"

Lou Bihler, Hochschule für Musik und Theater Zürich
als "Eisenring" in "Biedermann und die Brandstifter"

Szenepreise in Höhe von je 1.500 Euro:

Franziska Beyer/Tristan Seith, Bayerische Theaterakademie August Everding München
als "Die Mieterin"/"Der Vorstandsvorsitzende" in "Sieben Türen. Bagatellen."

Das Stimmenorchester, Hochschule für Musik und Theater Rostock
in "Die Stühle/Triumph des Todes"

Ensemblepreise gingen an:

Das Ensemble der Folkwang-Hochschule Essen, Studiengang Schauspiel Bochum in "Die Kleinbürgerhochzeit"
in Höhe von 3.000 Euro

Das Ensemble der Otto.-Falckenberg-Schule München
in "Der Wolf ist tot"
in Höhe von 4.000 Euro

Das Ensemble der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst-Busch" Berlin in "Personenkreis 3.1"
in Höhe von 3.000 Euro

Den Vontobelpreis für eine herausragende Ensembleleistung in Höhe von 10.000 Euro erhielt das Ensemble von "Bambiland", Max Reinhardt Seminar Wien

Den Preis der Studierenden in Höhe von 1.000 Euro erhielt das Ensemble von "Die Kleinbürgerhochzeit", Folkwang-Hochschule Essen, Studiengang Schauspiel Bochum


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