GEW Schleswig-Holstein

Waltraud "Wara" Wende stand für fortschrittliche Bildungspolitik

Zum Rücktritt von Bildungsministerin Waltraud "Wara" Wende sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 15.09.2014 in Kiel:

15.09.2014 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Kultusministerin Waltraud "Wara" Wende stand für eine fortschrittliche Bildungspolitik. Deshalb danken wir ihr für ihren Einsatz und ihr Engagement. Viele ihrer Ideen fanden die Zustimmung der GEW. So schafft das während ihrer Amtszeit verabschiedete Schulgesetz mit der Etablierung eines zweigliedrigen Schulsystems eindeutig mehr Bildungsgerechtigkeit in Schleswig-Holstein. Das Lehrkräftebildungsgesetz mit seiner einheitlichen Lehrerausbildung setzt wichtige Impulse für mehr Qualität in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Für diese wichtigen Gesetzesvorhaben musste Frau Wende viel unsachliche Kritik aus konservativen bildungspolitischen Kreisen einstecken. Trotz weniger Stellenstreichungen als von der Vorgängerregierung geplant, gelang es aber leider auch Frau Wende nicht, im Landtag die notwendigen personellen Ressourcen für die wachsenden Anforderungen in Schulen und Universitäten locker zu machen. Da bleibt für ihre Nachfolgerin oder ihre Nachfolger noch viel zu tun. Als Beispiel sei hier nur die Umsetzung des Inklusionskonzepts genannt, für die nach unseren Berechnungen weitere 1000 Lehrerstellen erforderlich sind."

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