Wer an der Bildung spart, hat verloren

"Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite. Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung mit weiterer Senkung des Klassenteilers und den Ausbau individueller Förderung, sonst fehlt Baden-Württemberg in weniger Jahren der qualifizierte Nachwuchs. Wir begrüßen es, dass sich der designierte Ministerpräsident Stefan Mappus und Kultusminister Helmut Rau gegen die Sparpläne ihres Finanzministers wehren", sagte am Sonntag (08.11.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

08.11.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die Bildungsgewerkschaft GEW geht davon aus, dass die Bildungspolitik entscheidend die baden-württembergische Landtagswahl in 16 Monaten bestimmen wird. "Die neue Landesregierung unter Stefan Mappus wird 2010 auf dem Prüfstand stehen. Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer werden genau beobachten, ob Zusagen eingehalten und dringend notwendige Reformen, zum Beispiel auch in der Lehrerausbildung, eingeleitet werden", sagte Moritz.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden