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Juristische Fakultät unterliegt vor dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht

An der TU Dresden werden keine Erstsemester für den rechtswissenschaftlichen Studiengang immatrikuliert. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) ist mit Beschluss vom 16.09.2004 der Beschwerde des Freistaates Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die TU Dresden, gefolgt und kippt damit den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden. Das Sächsische OVG kam zu der Ansicht, dass der Rechtsstreit der Klärung im Hauptsacheverfahren bedarf und dass kein unwiederbringlicher Rechtsverlust für die Juristische Fakultät ersichtlich ist. Der Beschluss ist unanfechtbar. mehr

Kultusminister Mannsfeld: "Aktionismus schadet der Schule - Pisa beweist: Das sächsische Schulsystem hat sich bewährt!"

"Wir brauchen keine Einheitsschule und keine Generaldebatte über Schulstrukturen. Unser gegliedertes und durchlässiges System mit Grundschule, Mittelschule und Gymnasium hat sich bewährt und bietet jeder Schülerin und jedem Schüler die besten Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten. Der Pisa-Leistungsvergleich hat gezeigt: Länder mit einer klaren Schulgliederung wie Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern liegen deutschlandweit vorne. Dagegen tauchen Länder, in denen Parteien die Verantwortung tragen, deren Vertreter hier in Sachsen am lautesten nach Umkrempelung der schulischen Verhältnisse rufen, im hinteren Teil der Pisa-Rangliste auf. Wer für mehr Bildungsqualität eintritt, sollte sich um Inhalte, um moderne Lehrpläne und leistungsfähige Schulen mit gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern kümmern. Genau das sind die Leitlinien sächsischer Schulpolitik." mehr

Minister-Verhandlung mit Stiftung Preußischer Kulturbesitz erfolgreich

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat in einem Schreiben vom 13. September dem Sächsischen Kunstministerium mitgeteilt, dass 309 Exponate des Dresdner Landesmuseums für Vorgeschichte zurückgegeben werden. Diese waren 1952 und 1957 auf Weisung der DDR-Staats- und Parteiführung im Rahmen von Zentralisierungmaßnahmen (so genannte "Profilierung der DDR-Hauptstadt Berlin") von Dresden nach Berlin geschafft worden. Sie befinden sich derzeit noch im Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin. mehr

Fakultät Informatik bekommt Neubau

Die Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden bekommt einen Neubau. Heute feierten Finanzstaatssekretär Dr. Wolfgang Voß, Wissenschaftsminister Dr. Matthias Rößler und Vertreter der Universität zusammen mit den am Bau Beteiligten das Richtfest. mehr

Freistaat Sachsen geht mit Uni Leipzig und Uniklinikum Leipzig neue Wege

Heute ist zwischen der Staatsregierung, dem Universitätsklinikum Leipzig sowie der Universität Leipzig für ihre Medizinische Fakultät ein Vertrag geschlossen worden, der der Leipziger Hochschulmedizin Planungssicherheit für die nächsten Jahre gibt. Unterzeichner waren der Staatsminister der Finanzen, Dr. Horst Metz, der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Matthias Rößler, der Rektor der Universität Leipzig, Professor Franz Häuser, und die Vorstände des Universitätsklinikums Leipzig, Professor Norbert Krüger und Dr. Elmar Keller. mehr

Neues Forschungsgerät am Leipziger Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung

Dem Leipziger Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM) im Wissenschaftspark Permoserstrasse steht ein neues, hochmodernes Forschungsgerät zum Nachweis von geringsten Stoffkonzentrationen in dünnsten Schichten zur Verfügung. mehr

Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern hat sich weiter verbessert: Ein PC für 14 Schüler

"Die Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern hat sich weiter deutlich verbessert. Statistisch gesehen steht heute jeweils 14 Schülerinnen und Schülern ein Computer zur Verfügung. Damit haben wir genau den Bundesdurchschnitt erreicht. Durch unser Förderprogramm 'Medienoffensive Schule' (MEDIOS) und mit dem Engagement der Schulträger werden wir die Ausstattung in den nächsten Jahren aber noch weiter verbessern." So kommentiert der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, die jüngste Statistik zur Computer-Ausstattung an den öffentlichen Schulen in Sachsen. Über das MEDIOS-Programm - gespeist aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie Mitteln des Bundes - stellt das Kultusministerium 2001 bis 2006 rund 100 Millionen Euro für die Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung. mehr

Heute: Wiedereröffnung des Theaters Meißen nach der Hochwassersanierung

Staatsminister Dr. Matthias Rößler-Grußwort zur Wiedereröffnung des Theaters Meißen nach der Hochwassersanierung am 10. September 2004, Konzert ab 19.30 Uhr \*\*\* Es gilt das gesprochene Wort \*\*\* Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde, heute ist ein freudiger Tag – nicht nur für dieses Theater und nicht nur für die theater- und konzertinteressierten Bürger aus Meißen und Umgebung, sondern auch für den Freistaat Sachsen, der auf eine traditionsreiche und dichte Theaterlandschaft auch weiterhin verweisen kann. mehr

Kultusminister Mannsfeld: "Ich bin gesprächsbereit - aber wir können die Realität nicht leugnen"

"Vor drei Wochen hat in Sachsen das neue Schuljahr erfolgreich begonnen. Das ist in erster Linie der engagierten Vorbereitung der Lehrerinnen und Lehrer geschuldet. Der erneute drastische Rückgang der Schülerzahlen - im laufenden Jahr haben wir 28.000 Schülerinnen und Schüler weniger als im Vorjahr - hat dazu geführt, dass nicht an allen Schulen eine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Das müssen wir als Realität zur Kenntnis nehmen. Selbstverständlich bin ich jederzeit gesprächsbereit, wenn es darum geht, vor Ort zukunftsgerichtete Lösungen bei der Klassenbildung zu finden. Das geht nur gemeinsam mit den Schulträgern." So kommentiert der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, die für Donnerstag, 9. September, geplante Protestveranstaltung zum Thema Klassenbildung. "Entgegen der Behauptungen des Veranstalters", so der Minister weiter, "engagiert sich der Landeselternrat keineswegs bei dieser Protestaktion, sondern hat sich im Gegenteil ausdrücklich davon distanziert". mehr