Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein

Landesbedienstete fordern acht Prozent mehr

Mit einem Fackelzug von mehreren hundert Landesbeschäftigten durch die Kieler Innenstadt starteten die Gewerkschaften GEW, GdP und ver.di am Dienstag, 9.12.08 in die Tarif- und Besoldungsrunde 2009. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Ferientermine für Schuljahre 2010/11 bis 2016/17 stehen fest - Sonderregelung für Inseln und Halligen bleibt bestehen

Die Ferientermine für die Schuljahre 2010/11 bis 2016/17 stehen nun fest. Das Kabinett billigte heute (9. Dezember) die neue "Landesverordnung über Ferientermine an öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein", wie Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave mitteilte. "Mit dieser langfristigen Ferienregelung werden sowohl schulische und wirtschaftliche Belange, als auch die Interessen der Familien angemessen berücksichtigt", sagte sie. Die Ferientermine sind auch im Internet unter [www.bildung.schleswig-holstein.de](http://www.bildung.schleswig-holstein.de) im Bereich "Service" abrufbar. mehr

IGLU-Studie über Grundschulkinder: Soziale Ungleichheit trübt gutes Ergebnis

"Die Leseleistungen der Grundschul-Kinder in Schleswig-Holstein sind gut. Bei aller Fragwürdigkeit der immer stärker um sich greifenden Testeritis darf man sich darüber durchaus freuen. Trotz schwieriger Bedingungen schaffen es die Grundschulen anscheinend mit gemeinsamem Unterricht aller Schüler gute Leistungen zu erzielen. Auch der Anteil von Schülern mit schwachen Leseleistungen liegt nur halb so hoch wie später bei den 15-jährigen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag, den 9.12.08 zum IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. Er warnte das Bildungsministerium davor, diese Erfolge durch schlecht vorbereitete Reformen wie die Einführung des Jahrgangsübergreifende Unterricht zu gefährden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Gute Ergebnisse für Deutschland, gute Ergebnisse für Schleswig-Holstein

Die Leseleistungen der schleswig-holsteinischen Grundschülerinnen und Grundschüler liegen im deutschen Ländervergleich im Mittelfeld auf hohem internationalen Niveau. Das geht aus den Ergebnissen der internationalen Grundschul-Leseuntersuchung IGLU 2006 hervor. "Die langjährigen Anstrengungen in den Grundschulen und die engagierte Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer tragen Früchte. Die Ergebnisse sind jedoch kein Anlass, in den Anstrengungen nachzulassen", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (9. Dezember) zur Veröffentlichung der IGLU-Studie. In Schleswig-Holstein gelinge es, die Schülerinnen und Schüler auf einem guten Leseniveau so zu fördern, dass die Leistungsunterschiede zwischen ihnen vergleichweise gering ausfallen. mehr

Demokratieerziehung stärken

Die Bildungsminister und -senatoren der Länder Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen wollen die Demokratieerziehung an den Schulen stärken und die Vermittlung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts intensivieren. Dazu haben sie einen Antrag für die morgen in Bonn stattfindende Kultusministerkonferenz (KMK) eingereicht. mehr

Einweihung der neu gestalteten und umgebauten Räumlichkeiten der Freiwilligen Ganztagsschule an der Grundschule Neumünster

Die Staatssekretärin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Gaby Schäfer, wird am Freitag, 28.11.2008 um 12 Uhr, gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle als Vertreter des Schulträgers sowie Schulleiter Gerd John, die Einweihung der neu gestalteten und umgebauten Räumlichkeiten der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) an der Grundschule Neumünster vornehmen. mehr

Bildungsministerium baut Förderprogramme in Lesen und Mathematik aus

Das Bildungsministerium baut die Lese- und Mathematik-Förderung für Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein deutlich aus. "Lesen und Mathematik gehören zu den grundlegenden Kompetenzen, in der Schule wie auf dem Arbeitsmarkt. Gerade die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler müssen wir in diesen zentralen Bereichen intensiv fördern", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. November) in Kiel. Deshalb werde das erfolgreiche Leseförderprojekt "Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark" ab dem Schuljahr 2009/10 auf alle weiterführenden Schulen mit Ausnahme des Gymnasiums ausgeweitet. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum bundesweiten Vorlesetag:

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hob heute (20. November) die Bedeutung des Vorlesens für die Sprachbildung von Kindern hervor. "Nichts bringt Kindern die Welt der Bücher und die Faszination des Lesens so nahe wie das Vorlesen. Es weckt die Neugier und animiert zum Nachmachen." Die jüngsten PISA-Ergebnisse bestätigten einmal mehr die herausragende Bedeutung des Lesens für die gesamte Bildungskarriere. Umso wichtiger sei es, jede Möglichkeit zu nutzen, Kinder und Jugendliche an das Lesen heranzuführen, meinte die Ministerin und lobte die Initiative von ZEIT und Stiftung Lesen, die bereits zum fünften Mal zum bundesweiten Vorlesetag aufgerufen hatten. mehr

Kubicki-Äußerungen - Jenseits von gut und böse

Zur Erklärung vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki in den Lübecker Nachrichten, die Äußerungen des Bildungsministeriums zur aktuellen PISA-Studie erinnerten ihn an Meldungen aus dem Oberkommando der Wehrmacht aus dem Frühjahr 1945, sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, 19.11.08 in Kiel: mehr

19.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

PISA-Ländervergleich: Folgt den Daten endlich mehr Geld für Bildung?

Wenig überrascht zeigte sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über den jüngsten PISA-Bundesländervergleich. "Ein armes Bundesland erreicht ein knapp durchschnittliches Ergebnis. Für Hysterie besteht also kein Anlass. Für die Politik wird es jedoch höchste Zeit mehr Geld für Bildung zu investieren, damit die begonnenen Schulreformen auch erfolgreich umgesetzt werden können", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 18.11.08 in Kiel. In zu großen Klassen mit schlechter Lehrerausstattung werde Schleswig-Holstein die Rückstände zu anderen Bundesländern nie aufholen. Bei Klassen mit um die 30 Schüler bleibe individuelle Förderung nämlich ein frommer Wunsch. mehr

18.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein