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Gute Entscheidung: Bildungsministerin setzt auf mehr gebundene Ganztagsschulen

Für eine gute Entscheidung hält die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Plan von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave, den Ausbau gebundener Ganztagsschulen zu forcieren. "Gebundene Ganztagsschulen bieten bessere Voraussetzungen für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern als die herkömmliche Halbtagsschule. In einem rhythmisierten Ganztagsschulkonzept lassen sich Lern- und Erholungsphasen pädagogisch sinnvoll abwechseln", sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Donnerstag, 18.12.08 in Kiel zur Pressekonferenz von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave. Jedoch müssten die Schulen auch entsprechend ausgestattet sein. mehr

18.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Konzept für mehr gebundene Ganztagsschulen steht

Mit erheblichen Investitionen für Personal, neue gebundene Ganztagsschulen, Schulbau, Kita- und Krippenplätze in den kommenden beiden Jahren stärkt das Land die Bildung in Schleswig-Holstein. "Es kann kein Zweifel bestehen, dass Schleswig-Holstein es ernst meint mit dem Schwerpunkt Bildung. Das spiegelt sich neben den grundlegenden strukturellen und inhaltlichen Reformen auch im Doppelhaushalt 2009/10 wider. Wir wissen: Das wichtigste Potenzial, das unser Land hat sind die jungen Menschen, die hier leben. In ihre Bildung und damit in ihre Chancen müssen wir investieren. Und das tun wir in großem Umfang", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (18. Dezember) in Kiel. "Mehr als 1.100 neue Lehrerstellen, über 140 Millionen Euro für Schulbau, mehr als 60 Millionen Euro für mehr Krippenplätze und 50 Millionen Euro für das beitragsfreie Kita-Jahr allein in den kommenden beiden Jahren sprechen für sich." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Erfolgreicher Vertretungsfonds zur Vermeidung von Unterrichtsausfall an den Schulen bleibt bestehen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat bekräftigt, dass der erfolgreiche Vertretungsfonds zur Vermeidung von Unterrichtsausfall an den Schulen in bewährter Weise fortgeführt wird. Die Kündigung der "Vereinbarung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall durch die Lehrergewerkschaft GEW und die Lehrerverbände nahm sie mit Befremden zur Kenntnis. "Seit dem Start von "Jede Stunde zählt" ist der Unterrichtsausfall in allen Schularten deutlich zurückgegangen, in der Verlässlichen Grundschule sogar auf unter ein Prozent. Das zeigt, dass die jährlich bereitgestellten Mittel für Vertretungsunterricht von 12 Millionen Euro effizient genutzt werden. Dafür danke ich den Schulen und Lehrkräften", sagte Erdsiek-Rave heute (17. Dezember) in Kiel. "Im laufenden Jahr werden wie in den Vorjahren rund 12 Millionen Euro für Vertretungsunterricht ausgegeben." mehr

Gewerkschaft und Lehrerverbände werfen Ministerin Vertragsbruch vor

Von friedlicher Weihnachtsstimmung kann zwischen Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Philologenverband (Phv), dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), dem Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) sowie dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen (VLBS) keine Rede sei. Die Bildungsministerin kommt nämlich ihren Verpflichtungen aus der gemeinsam unterschriebenen Vereinbarung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall nicht nach. Im Widerspruch zur Vereinbarung kürzte die Bildungsministerin den Vertretungsfonds um 45 Stellen. Außerdem wurden Einschränkungen für Fortbildungszeiten erzwungen, die für die Lehrkräfte inakzeptabel sind und dem Fortbildungsbedürfnis widersprechen. mehr

17.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Nationale und internationale Studien geben Impulse für Reformen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im schleswig-holsteinischen Landtag für einen angemessenen Umgang mit der Bildungsstudie PISA geworben. "Wir sind auf nationale und internationale Vergleiche angewiesen, um Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen", sagte sie heute (11. Dezember) in Kiel. PISA habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung erheblich verstärkt und Impulse für überfällige Reformen gegeben. Sie machte jedoch deutlich, dass PISA sowie IGLU keine "Erklärungen frei Haus" lieferten. Erdsiek-Rave: "Die Studien beschreiben und messen und bedürfen der sorgfältigen Interpretation. Hysterische und voreilige Interpretationen sind überflüssig." Es zeige sich jedoch einmal mehr, wie notwendig es gewesen sei, im vergangenen Jahr mit der Schulreform entscheidende Weichen im Bildungssystem zu stellen. "PISA 2006 ist der letzte Blick auf die alten Verhältnisse." mehr

Deutscher Schulpreis 2008: Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave gratuliert Integrierter Gesamtschule Flensburg zu gutem Abschneiden

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat der Integrierten Gesamtschule Flensburg zu ihrem guten Abschneiden beim Deutschen Schulpreis gratuliert. Die Schule war heute (10. Dezember) bei der Preisverleihung in Berlin als eine von bundesweit 14 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert. "Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg, den sich alle Beteiligten durch ihren großen Einsatz erarbeitet und verdient haben. Allein die Nominierung für den Deutschen Schulpreis ist eine große Auszeichnung für Ihre Schule, die auch Motivation sein sollte, das erfolgreiche Konzept weiterhin mit Leben zu erfüllen und konsequent fortzuentwickeln", so die Ministerin in einem Schreiben an die IGS Flensburg. Sie dankte dem Lehrerkollegium, den Schülerinnen und Schülern sowie den Partnern und Unterstützern der Schule. mehr

Landesbedienstete fordern acht Prozent mehr

Mit einem Fackelzug von mehreren hundert Landesbeschäftigten durch die Kieler Innenstadt starteten die Gewerkschaften GEW, GdP und ver.di am Dienstag, 9.12.08 in die Tarif- und Besoldungsrunde 2009. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Ferientermine für Schuljahre 2010/11 bis 2016/17 stehen fest - Sonderregelung für Inseln und Halligen bleibt bestehen

Die Ferientermine für die Schuljahre 2010/11 bis 2016/17 stehen nun fest. Das Kabinett billigte heute (9. Dezember) die neue "Landesverordnung über Ferientermine an öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein", wie Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave mitteilte. "Mit dieser langfristigen Ferienregelung werden sowohl schulische und wirtschaftliche Belange, als auch die Interessen der Familien angemessen berücksichtigt", sagte sie. Die Ferientermine sind auch im Internet unter [www.bildung.schleswig-holstein.de](http://www.bildung.schleswig-holstein.de) im Bereich "Service" abrufbar. mehr

IGLU-Studie über Grundschulkinder: Soziale Ungleichheit trübt gutes Ergebnis

"Die Leseleistungen der Grundschul-Kinder in Schleswig-Holstein sind gut. Bei aller Fragwürdigkeit der immer stärker um sich greifenden Testeritis darf man sich darüber durchaus freuen. Trotz schwieriger Bedingungen schaffen es die Grundschulen anscheinend mit gemeinsamem Unterricht aller Schüler gute Leistungen zu erzielen. Auch der Anteil von Schülern mit schwachen Leseleistungen liegt nur halb so hoch wie später bei den 15-jährigen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag, den 9.12.08 zum IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. Er warnte das Bildungsministerium davor, diese Erfolge durch schlecht vorbereitete Reformen wie die Einführung des Jahrgangsübergreifende Unterricht zu gefährden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Gute Ergebnisse für Deutschland, gute Ergebnisse für Schleswig-Holstein

Die Leseleistungen der schleswig-holsteinischen Grundschülerinnen und Grundschüler liegen im deutschen Ländervergleich im Mittelfeld auf hohem internationalen Niveau. Das geht aus den Ergebnissen der internationalen Grundschul-Leseuntersuchung IGLU 2006 hervor. "Die langjährigen Anstrengungen in den Grundschulen und die engagierte Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer tragen Früchte. Die Ergebnisse sind jedoch kein Anlass, in den Anstrengungen nachzulassen", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (9. Dezember) zur Veröffentlichung der IGLU-Studie. In Schleswig-Holstein gelinge es, die Schülerinnen und Schüler auf einem guten Leseniveau so zu fördern, dass die Leistungsunterschiede zwischen ihnen vergleichweise gering ausfallen. mehr