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Bildungsministerium baut Förderprogramme in Lesen und Mathematik aus

Das Bildungsministerium baut die Lese- und Mathematik-Förderung für Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein deutlich aus. "Lesen und Mathematik gehören zu den grundlegenden Kompetenzen, in der Schule wie auf dem Arbeitsmarkt. Gerade die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler müssen wir in diesen zentralen Bereichen intensiv fördern", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. November) in Kiel. Deshalb werde das erfolgreiche Leseförderprojekt "Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark" ab dem Schuljahr 2009/10 auf alle weiterführenden Schulen mit Ausnahme des Gymnasiums ausgeweitet. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum bundesweiten Vorlesetag:

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hob heute (20. November) die Bedeutung des Vorlesens für die Sprachbildung von Kindern hervor. "Nichts bringt Kindern die Welt der Bücher und die Faszination des Lesens so nahe wie das Vorlesen. Es weckt die Neugier und animiert zum Nachmachen." Die jüngsten PISA-Ergebnisse bestätigten einmal mehr die herausragende Bedeutung des Lesens für die gesamte Bildungskarriere. Umso wichtiger sei es, jede Möglichkeit zu nutzen, Kinder und Jugendliche an das Lesen heranzuführen, meinte die Ministerin und lobte die Initiative von ZEIT und Stiftung Lesen, die bereits zum fünften Mal zum bundesweiten Vorlesetag aufgerufen hatten. mehr

Kubicki-Äußerungen - Jenseits von gut und böse

Zur Erklärung vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki in den Lübecker Nachrichten, die Äußerungen des Bildungsministeriums zur aktuellen PISA-Studie erinnerten ihn an Meldungen aus dem Oberkommando der Wehrmacht aus dem Frühjahr 1945, sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, 19.11.08 in Kiel: mehr

19.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

PISA-Ländervergleich: Folgt den Daten endlich mehr Geld für Bildung?

Wenig überrascht zeigte sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über den jüngsten PISA-Bundesländervergleich. "Ein armes Bundesland erreicht ein knapp durchschnittliches Ergebnis. Für Hysterie besteht also kein Anlass. Für die Politik wird es jedoch höchste Zeit mehr Geld für Bildung zu investieren, damit die begonnenen Schulreformen auch erfolgreich umgesetzt werden können", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 18.11.08 in Kiel. In zu großen Klassen mit schlechter Lehrerausstattung werde Schleswig-Holstein die Rückstände zu anderen Bundesländern nie aufholen. Bei Klassen mit um die 30 Schüler bleibe individuelle Förderung nämlich ein frommer Wunsch. mehr

18.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Ergebnisse unterstreichen Notwendigkeit der eingeleiteten Schulreformen

Verbesserungen in den Naturwissenschaften, konstante Leistungswerte in Mathematik und bei den Lesekompetenzen. Das sind die Ergebnisse des PISA-Ländervergleichs 2006 für Schleswig-Holsteins 15-jährige Schülerinnen und Schüler. "Ich freue mich über das gute Ergebnis in den Naturwissenschaften. Der fehlende Aufwärtstrend bei der Lesekompetenz und in Mathematik ist dagegen enttäuschend. Hier müssen wir vor allem bei den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern deutlich zulegen, um Anschluss an die internationale PISA-Spitzengruppe zu finden", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (18. November) nach der Vorstellung der PISA-Ergebnisse in Berlin. "Erfreulich sind die guten bis sehr guten Ergebnisse der schleswig-holsteinischen Gymnasien im bundesweiten Vergleich." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Chance auf einen Pakt für mehr Bildung

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat zügig greifbare Ergebnisse des vergangenen Bildungsgipfels eingefordert. "Noch besteht die Chance, daraus einen gemeinsamen Kraftakt von Bund und Ländern für mehr Bildung zu machen. Das muss ohne Kompetenzgerangel und verfassungsrechtliche Probleme möglich sein", sagte sie in der heutigen (13. November) Landtagsdebatte. Alle Beteiligten sollten sich den gemeinsamen Herausforderungen stellen und danach auch das gemeinsame finanzielle Handeln ausrichten. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen weiter vertiefen

Das Land will die Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen weiter vertiefen. "Es ist wichtig, die besonderen Begabungen eines Menschen richtig einzuschätzen, um ihn darin zu bestärken - statt ihm das Gefühl zu geben, es stimme etwas nicht mit ihm", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (13. November) im Landtag. Deshalb gehöre es inzwischen zum gesetzlichen Auftrag von Kindertagesstätten und Schulen, Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Entwicklung, also auch mit Blick auf besondere Begabungen zu fördern. "Wir müssen aufhören, die Kinder mit verschiedenen Etiketten zu versehen, sondern sie in jeder Hinsicht in ihrer Einzigartigkeit wahrnehmen." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Beitragsfreier Kita-Besuch weiterer Baustein für bessere frühkindliche Bildung

Mit dem beitragsfreien Kita-Jahr setzt das Land einen weiteren Schwerpunkt zu Gunsten frühkindlicher Bildung. Nach dem beschlossenen Krippenausbau (113 Millionen Euro bis 2013) werde weiter kräftig in die Bildung investiert. "Die gezielte Stärkung von Bildung und Betreuung am Anfang des lebenslangen Lernprozesses wirkt sich positiv auf das Lernen in alle weiteren Stationen aus. Es ist eine Vorbeugung gegen Schulversagen und nachgewiesenermaßen ein Mittel, um das Bildungsniveau insgesamt zu heben", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (13. November) im Landtag bei der Vorstellung des Berichtes zur Umsetzung eines beitragsfreien Kita-Jahres. Dafür sieht der Haushaltsentwurf laut Erdsiek-Rave 14,6 Millionen Euro für 2009 und 35 Millionen Euro für 2010 vor. mehr

Eltern und GEW treffen die Bildungsministerin

Die Wirtschaft beklagt schon seit längerer Zeit, dass sich in punkto Bildung etwas ändern muss, damit die Ausbildungsstellen durch qualitativ gute Schüler/innen besetzt werden können. Ohne Bildung funktioniert unser soziales und wirtschaftliches Netz nicht. Die soziale Schere klafft immer weiter auseinander! mehr

12.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Schülerstreik" am 12. November - Bildungsministerium soll auf Schulstrafen verzichten

Zum bundesweiten Schülerstreik am 12.11.08, an dem sich auch schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler beteiligen wollen, sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 10.11.08 in Kiel: "Schülerinnen und Schüler brauchen und wollen gute Schulen und gute Lernbedingungen. Wir finden es gut, dass sie sich am Mittwoch laut und deutlich für bessere Bildung zu Wort melden wollen. Mit ihren Aktivitäten machen sie der Öffentlichkeit klar, dass es so mit den vermurksten Reformen wie zum Beispiel G-8 und der so genannten Profiloberstufe nicht weitergehen kann." mehr

10.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein