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Eltern und GEW treffen die Bildungsministerin

Die Wirtschaft beklagt schon seit längerer Zeit, dass sich in punkto Bildung etwas ändern muss, damit die Ausbildungsstellen durch qualitativ gute Schüler/innen besetzt werden können. Ohne Bildung funktioniert unser soziales und wirtschaftliches Netz nicht. Die soziale Schere klafft immer weiter auseinander! mehr

12.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Schülerstreik" am 12. November - Bildungsministerium soll auf Schulstrafen verzichten

Zum bundesweiten Schülerstreik am 12.11.08, an dem sich auch schleswig-holsteinische Schülerinnen und Schüler beteiligen wollen, sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 10.11.08 in Kiel: "Schülerinnen und Schüler brauchen und wollen gute Schulen und gute Lernbedingungen. Wir finden es gut, dass sie sich am Mittwoch laut und deutlich für bessere Bildung zu Wort melden wollen. Mit ihren Aktivitäten machen sie der Öffentlichkeit klar, dass es so mit den vermurksten Reformen wie zum Beispiel G-8 und der so genannten Profiloberstufe nicht weitergehen kann." mehr

10.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Erdsiek-Rave ehrte Preisträger im Mehrsprachenwettbewerb

Herausragend in bis zu vier Fremdsprachen - das gilt für die 34 Schülerinnen und Schüler, die das Finale im bundesweiten Mehrsprachenwettbewerb der Kultusministerkonferenz (KMK) erreicht haben. "Der Wettbewerb fördert seit 30 Jahren die Mehrsprachigkeit und er hat enorm viel an Motivation bei den Jugendlichen freigesetzt. Das ist eine echte Erfolgsgeschichte", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave bei der heutigen (10. November) Preisverleihung in Lübeck. Dies ergänze sich hervorragend mit den Bemühungen, in allen Bundesländern den Fremdsprachenunterricht zu stärken. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave beim Berufsbildungsforum in Plön: "Duale Ausbildung ist wichtiger Beitrag für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem"

Beim Berufsbildungsforum im Plöner Schloss hob Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (8. November) vor mehr als 150 Gästen die Bedeutung der beruflichen Bildung sowohl für die gesellschaftliche als auch für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Bis 2020 würden voraussichtlich etwa 25 Prozent weniger Arbeitskräfte ohne abgeschlossene Berufsausbildung gebraucht. Dagegen drohe bei den höher qualifizierten Arbeitskräften ein Mangel. "Wir müssen heute mehr denn je fragen, wie die berufliche Bildung für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt sein muss." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave würdigt Paritätischen Wohlfahrtsverband als wichtigen Partner für mehr soziale Gerechtigkeit

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat die Bedeutung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für das Wohl der Gesellschaft gewürdigt. "In nahezu allen Bereichen unserer Gesellschaft, insbesondere den Problembereichen, sind die vielen Organisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes präsent. Dieses breite Engagement verdient Anerkennung und Respekt", sagte sie heute (7. November) auf der Mitgliederversammlung des Dachverbandes in Kiel. "Sie unterstreichen damit tagtäglich: Niemand soll zurückbleiben, das Ziel der Chancengleichheit darf niemals preisgegeben werden. Und das macht vielen Menschen Mut." mehr

Land verbessert Unterrichtsversorgung an Gymnasien mit weiteren Lehrerstellen

Die Gymnasien in Schleswig-Holstein können noch im laufenden Schuljahr mit 105 weiteren Lehrerstellen rechnen. "Für das gesamte Schuljahr 2008/09 bedeutet dies ein Plus von 278 Lehrerstellen allein an den Gymnasien", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (6. November) in Kiel. "Damit wird die Unterrichtsversorgung weiter stabilisiert." mehr

Fortbildungsreihe für Lehrkräfte zum Umgang mit Medien gestartet

Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann hat heute (6. November) in Kiel-Altenholz eine Allianz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missständen und Gefahren durch die neuen Medien gefordert. "Schulen allein können diese Probleme nicht lösen. Wir brauchen eine enge Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Kräften", sagte Meyer-Hesemann. Viele Lehrkräfte und Eltern, aber auch Schülerinnen und Schüler fühlten sich überfordert, wenn sie im Internet Phänomenen wie "Happy Slapping", "Cyber-Bullying", illegale Musikdownloads, Rechtsradikalismus, Pornographie, Snuff Movies oder Abo-Fallen gegenüberstehen. mehr

Gutachten zum Konnexitätsprinzip: Keine Verpflichtung des Landes infolge des Schulgesetzes gegenüber den Kommunen

Eine Verpflichtung des Landes zu Ausgleichszahlungen an die Kommunen infolge des neuen Schulgesetzes besteht zurzeit nicht. Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten des renommierten Verfassungsrechtlers Professor Stefan Korioth von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Damit stützt er die Position der Landesregierung in der Frage der möglichen Verletzung des so genannten Konnexitätsprinzips durch die Änderungen des Schulgesetzes. Dieses Prinzip soll die Kommunen vor finanziellen Mehrbelastungen durch vom Staat übertragene Aufgaben schützen. Führt die Wahrnehmung dieser Aufgaben zu einer Mehrbelastung der Gemeinden, ist ein entsprechender finanzieller Ausgleich zu schaffen. mehr

START in Schleswig-Holstein: Bildungswege begleiten und Persönlichkeit fördern

- Acht engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund neu ins Programm aufgenommen - gefördert durch sechs Partner - Schülerstipendienprogramm baut auf Persönlichkeitsentwicklung und Talentförderung durch erweitertes Bildungsangebot mehr

Heraufsetzung des Pensionsalters auf 67 - GEW strikt dagegen

"Soll eine Lehrerin mit 67 Jahren tatsächlich mit 26 tobenden Erstklässlern Sportunterricht machen? Soll sie wirklich 26 Kinder unterrichten, die jünger als ihre eigenen Enkelkinder sind? Schon heute erreicht nur gut ein Viertel der Lehrkräfte die Altersgrenze von 65, weil es die enormen Belastungen des Stressberufes nicht verkraftet", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 3.11.08 in Kiel zur geplanten Kabinettsentscheidung, das Pensionsalter für Beamtinnen und Beamte auf 67 Jahre herauf zu setzen. Die GEW lehne die Pläne der Landesregierung daher genauso wie die Erhöhung des Rentenalters strikt ab. mehr

03.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein