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Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave würdigt Paritätischen Wohlfahrtsverband als wichtigen Partner für mehr soziale Gerechtigkeit

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat die Bedeutung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für das Wohl der Gesellschaft gewürdigt. "In nahezu allen Bereichen unserer Gesellschaft, insbesondere den Problembereichen, sind die vielen Organisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes präsent. Dieses breite Engagement verdient Anerkennung und Respekt", sagte sie heute (7. November) auf der Mitgliederversammlung des Dachverbandes in Kiel. "Sie unterstreichen damit tagtäglich: Niemand soll zurückbleiben, das Ziel der Chancengleichheit darf niemals preisgegeben werden. Und das macht vielen Menschen Mut." mehr

Land verbessert Unterrichtsversorgung an Gymnasien mit weiteren Lehrerstellen

Die Gymnasien in Schleswig-Holstein können noch im laufenden Schuljahr mit 105 weiteren Lehrerstellen rechnen. "Für das gesamte Schuljahr 2008/09 bedeutet dies ein Plus von 278 Lehrerstellen allein an den Gymnasien", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (6. November) in Kiel. "Damit wird die Unterrichtsversorgung weiter stabilisiert." mehr

Fortbildungsreihe für Lehrkräfte zum Umgang mit Medien gestartet

Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann hat heute (6. November) in Kiel-Altenholz eine Allianz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missständen und Gefahren durch die neuen Medien gefordert. "Schulen allein können diese Probleme nicht lösen. Wir brauchen eine enge Vernetzung mit anderen gesellschaftlichen Kräften", sagte Meyer-Hesemann. Viele Lehrkräfte und Eltern, aber auch Schülerinnen und Schüler fühlten sich überfordert, wenn sie im Internet Phänomenen wie "Happy Slapping", "Cyber-Bullying", illegale Musikdownloads, Rechtsradikalismus, Pornographie, Snuff Movies oder Abo-Fallen gegenüberstehen. mehr

Gutachten zum Konnexitätsprinzip: Keine Verpflichtung des Landes infolge des Schulgesetzes gegenüber den Kommunen

Eine Verpflichtung des Landes zu Ausgleichszahlungen an die Kommunen infolge des neuen Schulgesetzes besteht zurzeit nicht. Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten des renommierten Verfassungsrechtlers Professor Stefan Korioth von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Damit stützt er die Position der Landesregierung in der Frage der möglichen Verletzung des so genannten Konnexitätsprinzips durch die Änderungen des Schulgesetzes. Dieses Prinzip soll die Kommunen vor finanziellen Mehrbelastungen durch vom Staat übertragene Aufgaben schützen. Führt die Wahrnehmung dieser Aufgaben zu einer Mehrbelastung der Gemeinden, ist ein entsprechender finanzieller Ausgleich zu schaffen. mehr

START in Schleswig-Holstein: Bildungswege begleiten und Persönlichkeit fördern

- Acht engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund neu ins Programm aufgenommen - gefördert durch sechs Partner - Schülerstipendienprogramm baut auf Persönlichkeitsentwicklung und Talentförderung durch erweitertes Bildungsangebot mehr

Heraufsetzung des Pensionsalters auf 67 - GEW strikt dagegen

"Soll eine Lehrerin mit 67 Jahren tatsächlich mit 26 tobenden Erstklässlern Sportunterricht machen? Soll sie wirklich 26 Kinder unterrichten, die jünger als ihre eigenen Enkelkinder sind? Schon heute erreicht nur gut ein Viertel der Lehrkräfte die Altersgrenze von 65, weil es die enormen Belastungen des Stressberufes nicht verkraftet", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 3.11.08 in Kiel zur geplanten Kabinettsentscheidung, das Pensionsalter für Beamtinnen und Beamte auf 67 Jahre herauf zu setzen. Die GEW lehne die Pläne der Landesregierung daher genauso wie die Erhöhung des Rentenalters strikt ab. mehr

03.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Verfahren für Ausbau der Kleinkinderbetreuung in Schleswig-Holstein steht

Für den umfassenden Ausbau der Kleinkinderbetreuung in Schleswig-Holstein ist nun der Weg frei. Bis heute (31. Oktober) haben alle Kreise und kreisfreien Städte öffentlich-rechtliche Verträge mit dem Land geschlossen, die die Grundlage für die Umsetzung des von Bund, Land und Kommunen beschlossenen Programms zur Kinderbetreuungsfinanzierung sind. Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann: "Damit besteht nunmehr ein unbürokratisches Verfahren, mit dem die notwendigen Bauvorhaben möglichst rasch in die Tat umgesetzt werden können." mehr

GEW gratuliert Ute Erdsiek-Rave zum 10-jährigen Amtsjubiläum

"Wir gratulieren Ute Erdsiek-Rave recht herzlich zum zehnjährigen Amtsjubiläum als Bildungsministerin. Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein hat sie einen bildungspolitischen Meilenstein gesetzt", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, den 28.10.08 in Kiel. "Jetzt wünschen wir ihr neben persönlicher Gesundheit die Erkenntnis, dass sich bildungspolitische Erfolge in Schulen und Kindertagesstätten nur mit besseren Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erreichen lassen. Außerdem hoffen wir auf mehr Durchschlagskraft, wenn es darum geht, trotz Schülerrückgangs Streichungen im Bildungshaushalt zu verhindern. mehr

28.10.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Nebel auf dem Bildungsgipfel

"Die Bildungskrise ist für unser Land auf Dauer genauso gefährlich wie die Bankenkrise. Leider aber bleiben die Ergebnisse des Bildungsgipfels hinter den bildungspolitischen Erfordernissen zurück. Einerseits fehlt ihnen die Verbindlichkeit, andererseits werden wichtige Maßnahmen wie die Erhöhung der Bildungsausgaben auf die lange Bank geschoben", bewertete Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 22.10.08 in Kiel die Ergebnisse des Bildungsgipfels in Dresden. mehr

22.10.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Beitragsfreier Kita-Besuch für einen erfolgreichen Bildungsweg von Anfang an

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave setzte sich heute (9. Oktober) im Landtag entschieden für die Einführung des beitragsfreien Kindertagesstätten-Besuchs ein. "Jeder Euro, der in frühkindliche Bildung investiert wird, zahlt sich in jeder Hinsicht und vielfach wieder aus", so die Ministerin. Es gelte nun, einen Weg zu finden "zwischen dem, was richtig wäre und was wir wollen und dem, was machbar ist". mehr