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Frankenberg überreicht Schiller-Gedächtnis-Preis 2004 an Christoph Hein und Förderpreise an Rebekka Kricheldorf und Kathrin Röggla

"Mit Ihrer Person verbinden wir Mut, Unbeugsamkeit, Erfahrungsreichtum, Ge-schichtsträchtigkeit und eine klare, unbestechliche Stimme. Als Dramatiker und Erzähler, als politischer und literarischer Essayist gehören Sie zu den wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit, deren Bedeutung über die Gegenwart hinaus reicht." Mit diesen Worten würdigte Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg den Preisträger des Schiller-Gedächtnispreises 2004, Christoph Hein, im Rahmen eines Festakts am 10. November in Stuttgart. Dem Namenspatron des Literaturpreises gleich, seien die Werke Christoph Heins mehrfach Opfer der Zensur in der DDR geworden, so Frankenberg. "Das Problem der moralischen Integrität der Intellektuellen gegenüber der politischen Macht war für Sie bereits in den siebziger und achtziger Jahren ein zentrales Thema." mehr

Sieber würdigt Häusser als Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie

Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) hat die Arbeiten des Fotografen Robert Häusser gewürdigt. "Robert Häusser ist ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie und gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit. Häusser nimmt Stimmungen und Aussagen wahr, die neben der sichtbaren Realität existieren, und bannt diese in seinen Aufnahmen. Die inhaltliche Bildaussage ist neben der hohen Ästhetik seiner Arbeiten eine wichtige Komponente seiner Kunst", sagte Sieber im Vorfeld der Eröffnung der Ausstellung "Robert Häusser - Aus dem photographischen Werk 1938 bis 2004", die bis zum 27. Februar in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen ist. mehr

Kunststipendien ermöglichen Studienaufenthalte

Künstlerinnen und Künstler, die ihren Hauptwohnsitz oder ihren Schaffensmittelpunkt in Baden-Württemberg haben, können sich jetzt wieder für ein Kunststipendium im Ausland bewerben. Dies gab Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 4. November in Stuttgart bekannt. Die für die Jahre 2006 und 2007 ausgeschriebenen Stipendien im Bereich Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik (Komposition) ermöglichen Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom oder der Casa Baldi in Olevano. Interessenten aus den Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komposition und Interpretation) können sich auch für die Cité Internationale des Arts in Paris bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2005. mehr

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe erhält 104.500 Euro Förderung

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe hat vom Getty Stipendien Programm für die Erforschung und Bearbeitung ihrer bedeutenden Sammlung Altdeutscher Malerei eine Zuwendung in Höhe von 104.500 Euro erhalten. Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber (MdL), zeigte sich am 4. November in Stuttgart über diese Auszeichnung erfreut: "Die Aufnahme der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe in eines der weltweit bedeutendsten Museumsförderprogramme ist ein weiterer Beleg für das qualitativ außerordentlich hochstehende Niveau der Sammlung. Damit wird auch deutlich, dass sich die zwischen den Kunstmuseen des Landes abgestimmte Sammelpolitik und Schwerpunktsetzung - verbunden mit einer exzellenten Ankaufsstrategie - aufs Beste bewährt." mehr

Universität Tübingen begeht 100. Geburtstag von Theodor Eschenburg

"Theodor Eschenburg war für unser Land eine öffentliche Autorität, gewachsen aus einem Lebenswerk, für das man im Nachkriegsdeutschland wenig Vergleichbares findet." Mit diesen Worten würdigte Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg den 1999 verstorbenen Historiker und Politikwissenschaftler Theodor Eschenburg anlässlich der Feier seines 100. Geburtstags an der Universität Tübingen am 29.Oktober. Theodor Eschenburg (1904 - 1999) wurde 1952 auf den ersten Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Universität Tübingen berufen. Durch seine publizistische Tätigkeit, vor allem mit regelmäßigen Beiträgen in der Wochenzeitung "Die Zeit", wirkte er weit über die Universität hinaus. mehr

Stärken des Landes im IT-Bereich werden weiter ausgebaut

"Die Stärken Baden-Württembergs auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie weiter zu fördern und in wirtschaftliche Erfolge umzusetzen, ist das Ziel der von der Landesregierung betriebenen Medienpolitik. Wir sind eines der Kernländer der Hochtechnologie in Europa. Um diese Position zu behaupten und weiter auszubauen, ist es wichtig, dass Wirtschaft und Politik eng zusammenarbeiten. Dem dient zum Beispiel das Bits-Forum Baden-Württemberg, in dem 70 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eng vernetzt über eine stabile und nachhaltige Standortentwicklung beraten." Dies erklärte Wolfgang Fröhlich, Amtschef des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am 29. Oktober in Stuttgart zur Verleihung der doIT Software Awards 2004. mehr

"Tag der Lehre" in Stuttgart

Die Qualität der akademischen Lehre an den Universitäten darzustellen und durch vielfältige Impulse weiter zu entwickeln, darum ging es beim "Tag der Lehre", den das Wissenschaftsministerium am 28. Oktober gemeinsam mit der Universität Stuttgart ausgerichtet hat. mehr

Umstellung auf Bachelor-Studiengänge soll möglichst bald erfolgen

Die hochschulrechtliche Anerkennung der Berufsakademieabschlüsse bedeutet einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Berufsakademien. Darin sind sich Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg und Vertreter der Studierenden der Berufsakademien einig. In einem turnusmäßigen Gespräch informierte der Minister über Folgen der jüngst getroffenen Entscheidung der Kultusministerkonferenz. mehr

Juniorprofessur: Kompromiss im Interesse des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die verfassungsgemäße Einführung der Juniorprofessur an den Hochschulen in Deutschland wird nach Auffassung der Wissenschaftsminister von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Peter Frankenberg und Prof. Dr. Jürgen Zöllner, durch einen sachgerechten Kompromiss von Bund und Ländern erreicht. mehr

Karlsruher Berufsakademie feiert 25-jähriges Bestehen

"Durch Ausschöpfung der rechtlichen Spielräume gemeinsam mit der Wirtschaft haben wir mit der Berufsakademie Baden-Württemberg die wohl erfolgreichste bil-dungspolitische Innovation der Nachkriegszeit geschaffen." Dies sagte Wissen-schaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 22. Oktober anlässlich der Feierstunde zum 25-jährigen Jubiläum der Berufsakademie Karlsruhe. Der Minister würdigte die Pionierarbeit des damaligen Gründungsdirektors, Professor Göhringer, der 23 Jahre lang die Leitung der Berufsakademie inne hatte. Diesem sei es maßgeb-lich zu verdanken, dass die 1979 zunächst als Außenstelle der Berufsakademie Mannheim gegründete Einrichtung im Jahre 1981 selbständig wurde. mehr