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Schavan gegen generelle Rücknahme der Rechtschreibreform

"Die Bundesverbände der Zeitschriften- und Zeitungsverleger waren an der Entstehung der Rechtschreibreform beteiligt. Sie haben die Kultusministerkonferenz (KMK) bereits im vergangenen Jahr gebeten, den 4. Bericht der zwischenstaatlichen Kommission zügig zu verabschieden und haben die dort gemachten Vorschläge begrüßt", erklärt die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Annette Schavan auf den Vorstoß des "Spiegel"-Verlags und der Axel Springer AG hin, in ihren Medien zur alten Rechtschreibung zurück zu kehren. "Die Kultusministerkonferenz muss sich auf so klare Voten verlassen können", so Schavan. Sie wies darauf hin, dass die KMK nicht nur den 4. Bericht verabschiedet, sondern auch die Einsetzung eines Rats der deutschen Rechtschreibung beschlossen hat, der die Aufgaben der früheren Duden-Redaktion übernehmen soll: Die Entwicklung von Sprache und der Rechtschreibreform zu begleiten und gegebenenfalls praxisnah zu korrigieren. Schavan verwies darauf, dass 98 Prozent der Texte unverändert seien: "Wir streiten hier also um zwei Prozent." mehr

Kindertageseinrichtungen arbeiten künftig mit verbindlichen Leitlinien für Bildung und Erziehung

Orientierungsplan für den vorschulischen Bereich vereinbart / Kultusministerin Annette Schavan und Sozialministerin Tanja Gönner: "Forschergeist, Neugierde und Lernfreude der Kinder nutzen" / Regierung und Träger der Kindertageseinrichtungen formulieren gemeinsame verbindliche Ziele / Neue Qualität in der Erziehungspartnerschaft mehr

Staatssekretär Helmut Rau: Die Föderalismuskommission muss die ungezügelte Kompetenzgier der Bundesbildungsministerin stoppen

Erklärung zum heute vom Bundesbildungsministerium vorgelegten Bericht der Expertenkommission "Lebenslanges Lernen" / "Die verfassungsmäßige Bildungshoheit der Länder lässt kein "Erwachsenenbildungsförderungsgesetz zu" mehr

"Die Vorwürfe gehen an der Sachlage vorbei"

Zur Pressekonferenz der Grünen zu Ganztagesschulen in Baden-Württemberg erklärt das Kultusministerium: mehr

Ministerium weist Kritik der GEW zurück

Zur heutigen Pressekonferenz der GEW zum Stand der Umsetzung der Bildungsplanreform erklärt das Kultusministerium:Das Ministerium weist die Kritik der GEW mit Nachdruck zurück. Die Bildungsplanreform ist sorgfältig und mit genügend Vorlauf vorbereitet, so dass die Schulen für den Start im Herbst gut gerüstet sind. mehr

Schülerinnen und Schüler als Sprachkünstler

Seit 14 Jahren besteht der Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur. Und die Resonanz ist ungebrochen. Über 500 Wettbewerbsbeiträge von Schülerinnen und Schülern gingen 2004 bei der Jury ein - so viel wie noch nie. Die Preisträger wurden jetzt zum Schuljahresende im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart geehrt. mehr

Schulbezogene Stellenausschreibung jetzt auch im Nachrückverfahren

Nach der schulbezogenen Stellenausschreibung im Frühjahr, über die 916 Lehrkräfte für die Schulen gewonnen werden konnten, wird nunmehr erstmals auch im Nachrückverfahren eine Ausschreibung durchgeführt. Die ausgeschriebenen Stellen können sofort unter der Internetadresse [www.lehrereinstellung-bw.de](http://www.lehrereinstellung-bw.de) abgerufen werden. Nach dem jetzigen Stand sind über 120 Stellen aus allen Schularten auf der zentralen Internet-Plattform präsentiert. mehr

Baden-württembergische Medaillengewinner geehrt

Baden-württembergische Sportlerinnen und Sportler haben bei den zurückliegenden Welt- und Europameisterschaften wieder viele Erfolge errungen. Die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Annette Schavan, und Kultusstaatssekretär Helmut Rau ehrten am Mittwoch (19. Mai) im Stuttgarter Neuen Schloss die sportlichen Botschafter Baden-Württembergs. 316 Medaillengewinnerinnen und -gewinner waren eingeladen. Geehrt wurden unter anderem auch der Europameister im Schwergewichtsboxen, Luan Krasniqi aus Rottweil und der Spitzenfechter Ralf Bißdorf. "Baden-württembergische Sportlerinnen und Sportler sind auf internationalem Parkett immer in den Spitzengruppen zu finden", so die Ministerin. "Das ist auch ein Beleg dafür, dass Baden-Württemberg ein Sportland mit einer hervorragenden Infrastruktur im Leistungs- wie auch im Freizeitsport ist." mehr

Wissenschaftsminister kritisieren Bundesbildungsministerin Bulmahn

Die Wissenschaftsminister Baden-Württembergs und Hessens, Prof. Dr. Peter Frankenberg und Udo Corts, kritisieren die "eklatante Diskrepanz zwischen den wohl klingenden Forderungen und der realen, harten Kürzungspolitik" von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn. mehr