Beste Hauptschule 2005

Mit einem eigenen Schreiben hat Kultusminister Siegfried Schneider der Friedrich-Ebert-Volksschule in Augsburg-Göggingen zur Auszeichnung als "Deutschlands beste Hauptschule 2005" gratuliert.

29.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Ein solcher Preis ist kein Zufall. Er ist Beleg und Anerkennung für pädagogische Spitzenleistungen, die Sie seit vielen Jahren in vorbildlicher Weise erbracht haben", heißt es im Schreiben des Ministers, das an den Schulleiter, die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule gerichtet ist.

Der Minister kündigte an, die Friedrich-Ebert-Schule am Freitag, den 13. Mai 2005, zu besuchen und sich vor Ort ein eigenes Bild von Unterricht und Schulleben in Göggingen zu machen.

Besonders lobte Schneider das Miteinander von Lehrkräften, Schülern und Eltern. "An der Friedrich-Ebert-Schule trägt die ganze Schulfamilie als Team zur inneren und äußeren Gestaltung der Schule bei. Bereits das Schulmotto "mitreden - mitmachen - gestalten - Verantwortung übernehmen" drückt in prägnanter Weise aus, welch konstruktiver Geist an dieser Schule herrscht", sagte Schneider.

Zu einer vorbildhaften modernen Schule gehörten auch die besonderen Anstrengungen, die in Göggingen für eine intensive Förderung der Schülerinnen und Schüler aufgewendet würden. "Fördern und Fordern ist die Devise der Friedrich-Ebert-Schule. Damit ist es den Lehrkräften gelungen, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihr Selbstbewusstsein zu stärken", sagte der Minister.

Unter den von der Initiative Hauptschule e.V. ermittelten und von Herrn Bundespräsidenten Horst Köhler ausgezeichneten 23 Preisträgern befinden sich auch drei weitere bayerische Hauptschulen, nämlich

  • die Volksschule an der Wiesentfelser Straße München,
  • die Volksschule an der St.-Severin-Straße Garching bei München
  • sowie die Volksschule Insel Schütt Nürnberg.

Der erste Preis für die Friedrich-Ebert-Schule ist mit 15.000 Euro dotiert, die übrigen Schulen erhielten jeweils 3.000 Euro. Insgesamt hatten sich rund 170 Schulen aus ganz Deutschland am Wettbewerb beteiligt.

"Das hervorragende Abschneiden der bayerischen Hauptschulen ist ein weiterer Beleg dafür, dass dort gute Arbeit geleistet wird - insbesondere natürlich von der Vielzahl der engagierten Lehrkräfte. Darauf können wir ein Stück weit stolz sein. Ich werde mich als Kultusminister für eine starke Hauptschule einsetzen. Im Mittelpunkt werden dabei immer der Lernerfolg und die Motivation der Schülerinnen und Schüler stehen. Sie können mit Recht die besten Konzepte verlangen", sagte Schneider.


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