Bräuhausstadel in Immenstadt

Für die Instandsetzung des Bräuhausstadels in Immenstadt (Landkreis Oberallgäu, Regierungsbezirk Schwaben) hat Kunstminister Thomas Goppel insgesamt 310.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege bewilligt.

31.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Für die Jahre 2005 und 2006 wurde ein Zuschuss in Höhe von jeweils 155.000 Euro genehmigt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen. Die Zuwendungen dienen der Gesamtinstandsetzung des Gebäudes.

Das Baudenkmal wurde 1744 von Christian Moritz zu Königsegg-Rothenfels anstelle des abgebrannten kleineren Brauhauses errichtet und zunächst als Reitschule genutzt. Nach der Säkularisation fiel der Besitz von der Ortsherrschaft an Bayern. 1807 ging das Gebäude aus bayerischem Staatseigentum mit dem ehemaligen Gräflichen Brauhaus auf Franz Anton Höß über, der es als Brauhaus nutzte. Bei dem Baudenkmal handelt es sich um einen eingeschossigen Mauerwerksbau mit Fachwerkgiebel und steilem Satteldach. Einer der Kellerräume des Gebäudes, der sich über die bebaute Fläche hinaus erstreckt, gehört zu den wenigen Wirtschaftsbauten der gräflichen Stadtresidenz, die sich noch im Stadtgefüge erhalten haben.


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