Kultusminister Schneider: "art 131 verschafft Kindern und Jugendlichen authentische und unvergessliche ästhetische Eindrücke und Erlebnisse"

"Als die Stiftung art 131 im Juli 2004 gegründet wurde, ahnten wir noch nicht, welches Potenzial von Künstlern und professionellen Kulturschaffenden für Kinder und Jugendliche und damit für die bayerischen Schulen zur Verfügung stehen würde", sagte Kultusminister Siegfried Schneider anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Stiftung art 131 und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, vertreten durch deren Präsidenten, Professor Dr. Dieter Borchmeyer.

06.06.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"art 131 plant Projekte, findet herausragende Künstler und Kulturschaffende, kümmert sich um die Finanzierung, vermittelt die Projekte an die Schulen und verschafft so Kindern und Jugendlichen authentische und unvergessliche ästhetische Eindrücke und Erlebnisse", sagte der Minister. Die Tatsache, dass die Schulen sich für die Projekte bewerben müssen, zeige, dass es von Anfang an um Qualität gehe. "An unseren 5.500 Schulen in Bayern finden wir hier ein großes Potenzial", so Schneider.

In den Aktivitäten der Stiftung art 131 sehe er eine besonders attraktive Möglichkeit, das ganzheitliche Lernen an Schulen zu verwirklichen, unterstrich der Minister. Die Angebote der Stiftung seien gerade dadurch gekennzeichnet, dass sie die einzelne Schülerin, den einzelnen Schüler in den Mittelpunkt stellen. "Es geht immer um die Kinder und Jugendlichen, ihre persönliche Entwicklung und Förderung. Das bewusste Erleben der eigenen Kreativität und Fantasie ermöglicht Orientierung und schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten", so der Minister. Auch sei längst Allgemeingut, dass künstlerische Tätigkeit vielfältige weitere Kompetenzen hervorbringe.

Seit ihrer Konstituierung verfolgt die Stiftung art 131 mehrere Ziele und Aufgaben: So unterstützt sie die künstlerisch-kulturelle Bildung in allen Schularten in den Fächern Kunst, Musik und Literatur sowie den Bereichen Theater, Film und Neue Medien, außerdem steigert sie die Qualität der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, aber auch der Lehrkräfte. Zudem will die Stiftung das Potenzial besonders begabter Schülerinnen und Schüler aufspüren und gezielt fördern. "Nicht von Ungefähr spielt der Name art 131 auf den Artikel 131 der bayerischen Verfassung an, nach dem die Schulen ,nicht nur Wissen und Können, sondern auch Herz und Charakter bilden? sollen", unterstrich Schneider.

"Die bereits durchgeführten oder in Durchführung befindlichen Projekte zeigen, dass unser Konzept aufgeht", unterstrich der Minister. Die große Bandbreite der verschiedenen Angebote illustriert das Projektbuch der Stiftung art 131, das im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wurde. Hier finden sich Berichte über bereits abgeschlossene Aktivitäten ebenso wie Konzepte von Projekten, die sich derzeit noch im Planungsstadium befinden. Auch interessierte Sponsoren können sich anhand des Projektbuchs einen Überblick über das vielfältige Engagement der Stiftung art 131 verschaffen. Im Internet lassen sich unter der Adresse www.art131.de ebenfalls ausführliche Informationen abrufen.

Im Rahmen einer Feierstunde, die vom Münchner Jugendorchester, der Jungen Münchner Philharmonie und der Münchner Kinderphilharmonie musikalisch umrahmt wurde, konnten darüber hinaus auch Fördervereinbarungen mit der E.ON Bayern AG, der Bayerischen Landesbausparkasse (LBS) sowie der Stiftung Pinakothek der Moderne unterzeichnet werden.

Großes Lob zollte der Minister nicht nur den an den verschiedenen Projekten beteiligten Lehrkräften, sondern zahlreichen Institutionen, die sich bereit erklärt hatten, im Stiftungsrat mitzuarbeiten, wie etwa der Bayerische Rundfunk, die Hochschule für Fernsehen und Film, die Akademie U 5, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege oder der Bayerische Musikrat. Sein Dank gelte besonders auch der Stadt München, die mit der Homepage des Münchner Kulturservice eine bundesweit einmalige Plattform geschaffen habe, die eine schnelle und übersichtliche Orientierung über eine große Palette an Angeboten erlaube, so der Minister.


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