Kultusministerin Hohlmeier verabschiedet die 45 bayerischen Olympiateilnehmer

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Olympiateilnahme hat Kultusministerin Monika Hohlmeier die bayerischen Olympiateilnehmer nach Athen verabschiedet. "Das erste Ziel, 'Dabei sein ist alles', haben unsere 45 bayerischen Olympiateilnehmer mit ihrer Qualifikation für die Spiele jetzt schon erreicht. Nun drücken wir ihnen die Daumen, dass sie zu erfolgreichen Botschaftern des bayerischen Sports werden", sagte die Ministerin am Samstag in München.

02.08.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Unter den bayrischen Olympiateilnehmern finden sich auch so prominente Athleten wie Hannah Stockbauer (Schwimmen), Ulla Salzgeber (Dressurreiten), Claudia Gesell (Leichathletik) oder Sonja Pfeilschifter (Luftgewehr). Die bayerischen Sportler treten in folgenden 13 Sportarten an: Dressurreiten, Hockey, Judo, Kanuslalom, Leichtathletik, Radsport, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen, Segeln, Tennis, Volleyball.

Die große Zahl von Athleten aus Bayern beweise, dass der Freistaat im Spitzensport deutschlandweit eine führende Stellung einnehme. "Die Förderung zahlreicher Trainingszentren und des Olympiastützpunkts Bayern durch den Freistaat hat dazu beigetragen, dass Bayern mit die meisten Spitzensportler nach Athen schicken kann, darunter zahlreiche amtierende Weltmeister", sagte Hohlmeier. Mit besonderer Freude verwies die Ministerin darauf, dass sich unter den bayerischen Olympiateilnehmern im Schwimmen auch zwei Schülerinnen aus Nürnberg befinden: die vierfache Junioren-Europameisterin Daniela Götz und die EM-Dritte von 2003, Theresa Rohmann, die die Weltjahresbestzeit über 200m Lagen hält und in Athen gute Erfolgsaussichten hat. "Theresa Rohmann und Daniela Götz sind der beste Beweis dafür, dass die Förderung junger Talente in Schule und Verein in Bayern Hand in Hand geht", sagte Hohlmeier. Insbesondere an den Partnerschulen des Leistungssports in München und Nürnberg sowie an den 15 Partnerschulen des Wintersports würden die Ansprüche der Schule und des täglichen Trainings in optimaler Weise in Übereinstimmung gebracht. "Mit Theresa Rohmann fährt die erste Schülerin unseres bundesweit einzigartigen Partnerschul-Projekts zu den Olympischen Spielen. Eine bessere Erfolgsbestätigung kann es nicht geben", freute sich Hohlmeier. Eine besondere Förderung durch den Freistaat Bayern habe auch Daniela Götz erhalten. Im Jahr 2003 wurde ihr der Sportpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten in der Kategorie "Herausragende Nachwuchssportlerin" verliehen.

Die Ministerin lobte die hervorragende Arbeit der Trainer und Betreuer an den Trainingszentren sowie der Lehrkräfte, die sich der Förderung junger Talente an den Schulen in besonderer Weise annehmen. "Trainer, Betreuer und Lehrkräfte unserer bayerischen Sportlerinnen und Sportler haben sich für ihr Engagement und ihre ständige Einsatzbereitschaft bereits jetzt eine Goldmedaille verdient", sagte die Ministerin.

Selbstverständlich sei neben der Unterstützung der sportlichen Elite auch die Förderung des Breitensports ein zentrales Anliegen des Freistaats. "Ohne breite Basis gibt es keine Spitze. Deswegen werden wir die Belange des Breitensports auch weiterhin mit vollen Kräften unterstützen", erklärte die Ministerin.


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