Kultusministerin Hohlmeier zum Tod des Papstes: "Große Persönlichkeit mit selten gegebenem Charisma"

Kultusministerin Monika Hohlmeier hat mit Betroffenheit und Trauer auf die Nachricht vom Tod des Papstes reagiert. In einem eigenen Kondolenzschreiben an den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Erwin Josef Ender, würdigt sie Johannes Paul II. als eine große Persönlichkeit, die die Katholische Kirche nachhaltig geprägt und die Weltgeschichte mitgestaltet habe.

04.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Johannes Paul II. hat sein hohes Amt mit selten gegebenem Charisma erfüllt. Wie nur wenige seiner Vorgänger hat er die Frohe Botschaft in unmittelbarer menschlicher Begegnung verkündet. Durch die Art und Weise, wie der Papst seinen auferlegten Leidensweg entschlossen bis zum Ende gegangen ist, hat er unzähligen anderen Menschen Kraft und Hoffnung gegeben", betonte die Ministerin.

Hohlmeier charakterisierte Johannes Paul II. als einen "politischen Papst". "Mit seinem Wirken hat Johannes Paul II. maßgeblich dazu beigetragen, dass die kommunistischen Systeme in Polen und den anderen Ländern Osteuropas friedlich überwunden werden konnten. Durch seinen konsequenten und unparteiischen Einsatz für den Frieden hat er sich auf der ganzen Welt höchste Anerkennung von Christen und Nichtchristen erworben", so die Ministerin. Unbeirrt sei der Papst stets für das Leben und die Würde des Menschen eingetreten.

"Auch wenn uns die Hoffnung auf die Auferstehung bleibt, betrauere ich jetzt mit Ihnen, Exzellenz, und mit der ganzen Kirche den erlittenen Verlust", so die Ministerin in ihrem Schreiben an den Apostolischen Nuntius.


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