Kultusministerin Hohlmeier zur Initiative Volksbegehren G9

Kultusministerin Monika Hohlmeier hat das Volksbegehren G9 als einen Weg in die falsche Richtung verurteilt. "Die Initiative für ein G9 gefährdet die Entwicklung des Gymnasiums zu einer modernen Schule. Wer eine solche Kehrtwende propagiert, stellt die bayerischen Gymnasien national und international ins Abseits und gefährdet die Zukunftschancen der bayerischen Schülerinnen und Schüler", sagte die Ministerin.

04.03.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das achtjährige Gymnasium habe viele Neuerungen ermöglicht, die zu hoher Akzeptanz bei Lehrkräften, Schülern und Eltern geführt hätten. Dazu gehörten etwa das Fach Natur und Technik bereits von der 5. Klasse an oder die Intensivierungsstunden in geteilten Gruppen. "Gerade die Intensivierungsstunden haben sich nach den Rückmeldungen der Schulen zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Mit einer Kehrtwende zum G9 wären alle Errungenschaften des achtjährigen Gymnasiums unwiederbringlich verloren", sagte Hohlmeier.

Das achtjährige Gymnasium sei gut angelaufen. Dass in manchen Bereichen noch Anlaufschwierigkeiten aufträten, sei am Anfang eines so gewaltigen Entwicklungsprozesses etwas Normales. "Wir reagieren sensibel auf die Sorgen von Eltern, Schülern und Lehrkräften und wollen mit ihnen gemeinsam das Gymnasium der Zukunft gestalten. Denn das achtjährige Gymnasium ist das Gymnasium der Zukunft." Eine Rolle rückwärts würde zu großer Verunsicherung bei Eltern und Schülern und Lehrkräften führen. "Das Chaos an den Gymnasien wäre vorprogammiert. Das kann niemand wünschen, der die Verantwortung für diese Schulart ernst nimmt."


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