"Mit Franken begann große Zeit Bayerns"

"1803 bzw. 1806, als Franken nach Bayern kam, begann die ,große ZeitŽfür Bayern", dies steht für Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller fest. Das machte er - nicht ganz ohne scherzhaften Blick auf seine mittelfränkische Herkunft - am heutigen Donnerstag zur Eröffnung des "Königlichen Abends" im Kaisersaal der Kaiserburg in Nürnberg deutlich.

26.01.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

1803 hatte sich das Kurfürstentum Bayern im Rahmen der Säkularisation weite Teile des heutigen Frankens, vor allem die Hochstifte Bamberg und Würzburg "einverleibt", 1806, als Bayern zum Königtum aufstieg, hatte es im Rahmen der Mediatisierung auch Gebiete wie die Reichsstadt Nürnberg okkupiert.

Die besondere Qualität Frankens liegt für den Kultusstaatssekretär in der reichen Kultur und Tradition dieses Raumes, aber auch im Nebeneinander der Erzeugung von Wein und Bier, im Angebot von Schäufele und Bratwurst und im traditionsreichen friedlichen Miteinander der beiden großen christlichen Konfessionen. Angesichts dieser Tatsachen ist es für Staatssekretär Freller bis heute noch unverständlich, dass Franken für den Bayerischen König Maximilian II. (1848-1864), dem er hervorragende Regierungseigenschaften bescheinigte, nahezu ein Fremdwort blieb, ein "schwarzes Loch". Doch längst sei dies vergessen und "Franken und Bayern haben es gut miteinander getroffen", so Karl Freller.

Die Königlichen Abende, die in festlichem Ambiente ausgerichtet werden, sollen an die Erhebung Bayerns vom Kurfürstentum zum Königtum vor 200 Jahren erinnern.


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