Schieder schielt einseitig auf Abiturientenquoten und erkennt Wert anderer Abschlüsse nicht an

Frau Schieder schielt wieder einmal einseitig auf die Abiturientenquote, ohne den Wert anderer Abschlüsse anzuerkennen.

04.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Als Bildungsexpertin der SPD müsste sie eigentlich auch wissen, dass es in Bayern weit mehr Wege zur Hochschule gibt als den über das Gymnasium. Im Jahr 2003 erlangten mehr als 31% des Schülerjahrgangs eine Hochschulreife und damit den Zugang zum Studium. Dies wurde auch aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Fachoberschul- und Berufsoberschulangebote in den letzten Jahren möglich. Darüber hinaus qualifiziert Bayern in postsekundären Ausbildungsgängen an Fachschulen und Fachakademien rund 26.000 Studierende für anspruchsvolle Berufe wie zum Beispiel Meister und Techniker. Vergleichbare Ausbildungsgänge gibt es in vielen europäischen Ländern nicht.

Das differenzierte Schulsystem in Bayern ermöglicht eine an den individuellen Begabungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler orientierte und qualitativ hochwertige Förderung in den verschiedenen Schularten. Mit 6 Förderstunden und 1500 Förderlehrern in den Grund- und Hauptschulen und den Intensivierungsstunden am achtjährigen Gymnasium macht Bayern individuelle Förderangebote, die bundesweit ihresgleichen suchen. Es ist verwunderlich, dass Frau Schieder ein Mehr an individueller Förderung fordert, aber keine Gelegenheit auslässt, sich etwa gegen das neue achtjährige Gymnasium auszusprechen, das eine stärkere individuelle Förderung ermöglicht.


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