Staatssekretär Freller verleiht Bundesverdienstkreuz am Bande an Helga Rauter und Sr. M. Adelinde Schwaiberger

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Kultusstaatssekretär Freller heute München das Bundesverdienstkreuz am Bande an Helga Rauter, Sonderschuldirektorin a.D. aus Neuried, sowie Sr. M. Adelinde Schwaiberger, Generaloberin a.D. aus München.

27.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Helga Rauter begleitete nach Studium und mehrjähriger Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen 1974 als Sonderpädagogin den Modellversuch der Aktion Sonnenschein e.V. Ab 1975 übernahm sie die Leitung der beiden 1972 gegründeten Schulen für lernbehinderte und für geistig behinderte Kinder der Aktion Sonnenschein in München, die 1996 in ein Sonderpädagogisches Förderzentrum umgewandelt wurden. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2003 hatte sie die Gesamtleitung dieses Zentrums inne. Darüber hinaus zählt Helga Rauter zu den Mitbegründern des Montessori-Landesverbands. Ihre Funktion als Schulleiterin einerseits sowie ihre Tätigkeit im Montessori-Landesverband brachten es mit sich, dass sie nicht nur zur "Geburtshelferin" vieler der inzwischen über 50 Montessorischulen in Bayern wurde, sondern auch zu deren Begleiterin.

Sr. M. Adelinde Schwaiberger trat 1963 in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern v. hl. Vinzenz von Paul, Mutterhaus München, ein. Nach Ablegung des Krankenpflegeexamens und der Ausbildung zur Pflegedienstleitung war sie anschließend in verschiedenen Einrichtungen der Kongregation und kommunalen Krankenhäusern in leitenden Positionen tätig. Im Jahr 1992 wurde sie zur Generaloberin gewählt und leitete bis November 2004 die größte Frauenkongregation bischöflichen Rechts. Infolge der kontinuierlich sinkenden Zahl von Schwestern hatte sie im Laufe der Jahre die Aufgabe, viele Stationen, die zum Teil mehr als 100 Jahre lang von Schwestern geleitet worden waren, zu schließen und neu zu organisieren. In ihre Amtszeit fielen darüber hinaus auch zahlreiche Umbaumaßnahmen und Generalsanierungen an ordenseigenen Einrichtungen. Sr. M. Adelinde Schwaiberger trug die Verantwortung für über 550 Schwestern und 1.500 weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemeinsam in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, in der Obdachlosenbetreuung und Seelsorge sowie in der Adelholzener Alpenquellen GmbH tätig sind.


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