Staatssekretär Karl Freller nach neuer Realschulstudie:

Eine Studie des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Schülerinnen und Schüler der R6 schneiden im Vergleich zu ihren Mitstreitern, die nur vier Jahre an der Realschule absolvieren, deutlich besser ab. "Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass die Einführung der sechsstufigen Realschule die richtige Entscheidung war", sagte Staatssekretär Karl Freller.

07.05.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Studie des ISB untersuchte den Schulerfolg, insbesondere den Vergleich der Schülerleistungen in der R4 und der R6. Danach erreichen die Schülerinnen und Schüler der sechsstufigen Form in allen Jahrgangsstufen eher das Klassenziel als ihre Pendants aus der R4. So ist die Zahl der Wiederholer in der R6 mit 4% um die Hälfte niedriger als in der vierstufigen Realschule. Der Erfolg der R6 zeigt sich auch beim Realschulabschluss. Hier wird die an sich schon gute Erfolgsquote der vierstufigen Realschule, sie lag 2002/04 bei 96%, noch einmal um 2% überboten. 98% der R6-Schülerinnen und Schüler schließen die Realschule mit der Mittleren Reife ab.
"Die Studie belegt, dass die R6 ein maßgeschneidertes Angebot zur Förderung von Realschülern darstellt. Sie verbessert ihre Chancen im Berufsleben und macht sie fit für weitere Ausbildungswege", sagte Freller.

Seit Beginn des laufenden Schuljahres ist die sechsstufige Realschule flächendeckend eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit an jedem Realschulstandort Bayerns von der Grundschule aus in die fünfte Klasse der Realschule überzutreten. Die flächendeckende Einführung hat bisher die Neueinstellung von über 4100 Lehrkräften ermöglicht.


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