Ziel: Junge Menschen stark machen

Enorme Anstrengungen unternehmen das Bayerische Kultusministerium, Bayerns Schulen und freie Träger in der Drogenprävention. Ziel heutiger Präventionsarbeit ist es, die Persönlichkeit der jungen Menschen zu stärken, so Kultusminister Siegfried Schneider.

18.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Starke Persönlichkeiten sind besser gegen Suchtmittelmissbrauch gefeit." Angesichts der steigenden Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die rauchen, aber vor allem derjenigen, die Cannabis konsumieren, ist Handeln für alle Verantwortlichen geboten.
Die Prävention beginnt bereits im Grundschulalter, führte Gisela Lauw von der Grundschule an der Grandl-Straße in München aus. In dem Projekt "Klasse 2000", an dem sich zahlreiche Schulen beteiligen, werde die Persönlichkeit der Mädchen und Jungen gestärkt. Die Kinder lernen spielerisch, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. In weiterführenden Schulen müssen zusätzlich Kenntnisse über Drogen und deren Folgen vermittelt werden. Projekte wie die vom Verein für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie (Prop e.V.) in München oder dessen Partnerorganisation in Salzburg setzen bei der Drogenprävention neben Outdoor-Aktivitäten auf positive Einflüsse gleichaltriger Jugendlicher, berichteten Franz Wimmer von Prop e.V. sowie Prof. Wolfgang Grüll von der Kontaktstelle für Suchtfragen des Landesschulrats für Salzburg. Der Präsident des Landesschulrats, Prof. Herbert Gimpl, dankte für die grenzübergreifende Kooperation.
In diesem Jahr ist das Projekt "Move" angelaufen, so Michaela Burger vom Landratsamt Ebersberg. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Initiative des Kultus- und des Gesundheits-ministeriums steht die Ausbildung von Lehrer-Experten vor Ort.
Die Koordination der Präventionsarbeit im Bayerischen Kultusministerium liegt bei Ministerialrat Dr. Wolfgang Ellegast.


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