75 Jahre Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung in Heidelberg

Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber (MdL), hat das Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung in Heidelberg als "Leuchtturm medizinischer Forschung in Deutschland" bezeichnet.

03.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

In seiner Rede anlässlich der Feier zum 75-jährigen Bestehen des Institutes am 3. Juni in Heidelberg erinnerte Sieber an die weit reichenden Umstrukturierungen, die das Institut in seiner Geschichte erfahren habe. "Dieser stetige Wandel hat es der Max-Planck-Gesellschaft trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten immer wieder ermöglicht, herausragende Forscherpersönlichkeiten zu gewinnen. Hier wird seit jeher Forschung auf höchstem internationalem Niveau betrieben."

Die vier Abteilungen Biomedizinische Optik, Biomolekulare Mechanismen, Molekulare Neurobiologie und Zellphysiologie repräsentierten, so Sieber, Fachgebiete von großer grundlagenwissenschaftlicher Bedeutung, die zudem erhebliche Auswirkungen auf die Klinische Forschung und die Behandlung von Krankheiten hätten. "Die Forschungsergebnisse eröffnen ein völlig neues Verständnis elementarer biologischer Funktionen", erklärte der Staatssekretär. Mit seiner herausragenden Kompetenz sei das Institut auch ein wichtiger Kooperationspartner für weitere exzellente Einrichtungen in der Nachbarschaft: für die Universität Heidelberg mit ihren ausgezeichneten Fakultäten für Medizin und Biologie, für das Deutsche Krebsforschungszentrum, für das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und für das European Molecular Biology Laboratory (EMBL). "Wir haben hier ein hohes Forschungspotenzial auf engstem Raum vereint. Mit Phantasie, Kreativität und dem festen Willen zur gemeinsamen Arbeit können noch erhebliche Synergien gewonnen werden. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium hat entsprechende Kooperationen stets unterstützt und wird auch weiterhin alle Möglichkeiten hierzu ausschöpfen."

Staatssekretär Sieber begrüßte die Pläne der Max-Planck-Gesellschaft, verstärkt Forschungsverbünde und Kooperationen mit Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und mit der Wirtschaft auszubauen sowie die Promotions- und Nachwuchsförderung weiter zu entwickeln. Michael Sieber: "Dies ist dem Land Baden-Württemberg besonders wichtig, speziell auch für den Raum Heidelberg - Mannheim. Wir unterstützen auch die Pläne, das erfolgreiche Instrument der International Max-Planck-Research-Schools in Kooperation mit Graduiertenschulen der Universitäten auszubauen, und möchten die Forscherinnen und Forscher ermuntern, verstärkt die Zusammenarbeit mit den umliegenden Forschungseinrichtungen zu suchen. Davon werden letztlich alle Seiten profitieren."


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