Akademie Schloss Solitude: Musterbeispiel für interdisziplinäres Arbeiten

Eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beauftragte externe Kommission hat das Programm "art, science & business" der Akademie Schloss Solitude positiv evaluiert. Als ein "Musterbeispiel für erfolgreiches interdisziplinäres Arbeiten" wird die im Jahr 2002 aufgelegte und von der Landesstiftung Baden-Württemberg geförderte Programmlinie in dem jetzt vorgelegten Bericht bezeichnet. Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg gratulierte der Akademie Schloss Solitude zu ihrem hervorragenden Abschneiden.

18.11.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Der Bericht der Kommission zeigt, dass die Akademie mit ihrem Programm 'art, science & business' ihre Innovationsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt hat", erklärte Minister Frankenberg am 18. November in Stuttgart. "Das neue Programm gibt dem Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst zahlreiche neue Impulse. In der Fachwelt ist die Resonanz schon jetzt hervorragend."

Das Programm bietet Nachwuchswissenschaftlern sowie jungen Managerinnen und Managern die Möglichkeit, gemeinsame Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern der Akademie zu bearbeiten. Während des drei- bis zwölfmonatigen Stipendiums sind die Gäste in der Akademie untergebracht. Die interdisziplinären Projekte werden von der Akademie finanziell gefördert. Darüber hinaus werden gemeinsame Veranstaltungen organisiert.

"Das positive Urteil der Kommission betrifft sowohl den Ansatz des Programms als auch die konkrete Art der Durchführung", erläuterte Minister Frankenberg. "Der Ansatz, Kunst als Plattform für einen Dialog zwischen den Bereichen 'art, science & business' zu definieren, wird als viel versprechend angesehen. Besonders innovativ ist die Konfrontation neuester kulturwissenschaftlicher Forschung mit Methoden und Resultaten der Kunst, Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft. Dies ist an anderer Stelle so nicht möglich."

Die Mitglieder der Kommission waren:

  • Prof. Dr. Andreas Engel, Direktor des Instituts für Neurophysiologie und Pathophysiologie, Universitätsklinikum Hamburg

 

  • Dr. Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Stadtdirektor, Kultur- und Schuldezernat, Düsseldorf

 

  • Dr. Rüdiger Müngersdorff, Geschäftsführer der Synnecta Organisationsentwicklung und Managementberatung GmbH, Karlsruhe

 

  • PD Dr. Carsten Reinhardt, Oberassistent am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte, Universität Regensburg

Das Programm art, science & business wird als Pilotprojekt bis Ende 2005 von der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziell ermöglicht.

Nähere Informationen zur Akademie Schloss Solitude unter www.akademie-solitude.de


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