Ausstellung "ringsum" mit Werken von Paul Breinig im Freiburger Morat-Institut eröffnet

Das Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg zeigt bis zum 2. April rund fünfzig Werke des baden-württembergischen Künstlers Paul Breinig. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 20. Februar erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber (MdL): "Paul Breinig ist ein Paradebeispiel für den Erfolg der gezielten Künstlerförderung im Land."

20.02.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst begleitet den künstlerischen Werdegang von Paul Breinig seit vielen Jahren. Der 1948 in Freiburg geborene Absolvent der Stuttgarter Kunstakademie war einer der ersten Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ein Aufenthalt Breinigs in der Cité Internationale des Arts in Paris wurde durch ein Stipendium des Kunstministeriums ermöglicht. Diese Förderungen gaben künstlerische Anstöße, die in zahlreichen Einzelausstellungen in Düsseldorf, Freiburg, Augsburg und Frankfurt ihren Ausdruck fanden. Nach Breinigs großer Retrospektive im Südwestrundfunk in Stuttgart wurde eines der Hauptwerke durch das Ministerium erworben.

Sieber betonte in seiner Rede, dass das Land Baden-Württemberg im Unterschied zu anderen Bundesländern trotz knapper öffentlicher Mittel immer noch beträchtliche Summen für die gezielte Förderung bildender Künstlerinnen und Künstler bereitstelle. Diese Förderung umfasse Kunstförderankäufe, Unterstützung von Ausstellungen, Stipendien und Atelierzuschüsse. Dieses "Paket der Kunstförderung" komme vielen Künstlerinnen und Künstlern in Baden-Württemberg zugute. Jedoch könne sich der Staat eine Kulturförderung wie in der Vergangenheit in all ihren Verästelungen nicht mehr leisten. "Ich begrüße, dass das Geflecht der staatlichen Kunstförderung immer öfter von anderer Seite, wie vom Morat-Institut, ergänzt wird", betonte Staatssekretär Sieber.

Das Morat-Institut verfügt über bedeutende Sammlungen im Bereich der bildenden Kunst und der Grafik mit Werken von Max Beckmann, Francisco Goya und Albrecht Dürer. Das Spektrum des Instituts reicht jedoch weit über den Bereich der bildenden Kunst hinaus; Wechselwirkungen mit anderen Kunstsparten werden in besonderen Veranstaltungen aufbereitet.


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