Beseitigung der Flutschäden an den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen schreitet zügig voran

An Sachsens Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sind durch die Flutkatastrophe im August des Jahres 2002 Schäden in Höhe von mehr als 55 Mio. € entstanden, wobei etwa 90 % der Schäden auf den Standort Dresden entfallen. Dabei waren die Forstwissenschaften der TU Dresden in Tharandt sowie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus am stärksten betroffen. Aber auch das Studentenwerk Dresden hatte an seinen Studentenwohnheimen und Mensen Schäden zu verzeichnen.

12.08.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Dr. Matthias Rößler: "Beispielhaft möchte ich an die Rettungsaktionen von Mitarbeitern, Studenten und vielen freiwilligen Helfern in Tharandt erinnern, durch die es gelang, wertvolle Geräte und die Bibliotheksbestände zu retten." Die Weißeritz, die ja hier bereits vom 12. zum 13. August 2002 verheerend "zugeschlagen" hatte, hinterließ aber auch Schäden im Hauptgebäude der Hochschule für Musik. Schließlich ergossen sich Wassermassen nicht nur über den Hauptbahnhof, sondern ebenso über die Tharandter/Löbtauer Straße zum Wettiner Platz und dann weiter bis zur Stadtmitte.

Zur Beseitigung der Schäden an den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen stehen - neben Spenden und anderen Hilfen - über 52 Mio. Euro zur Verfügung. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Mittel aus dem gemeinsam von Bund und allen Ländern getragenen Aufbauhilfefonds (47,7 Mio. Euro) und aus dem europäischen Solidaritätsfonds (4,5 Mio. Euro). Minister Rößler: "Bis jetzt wurden hiervon bereits insgesamt rund 34 Mio. Euro ausgegeben. Damit sind bis auf Maßnahmen in Tharandt, hier entsteht unter anderem ein Ersatzneubau, und am Universitätsklinikum inzwischen nahezu alle Schäden beseitigt."


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