Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Insgesamt 308 Schülerinnen und Schüler aus saarländischen Schulen haben in diesem Jahr am Bundeswettbewerb "Fremdsprachen 2005" teilgenommen. Die Arbeiten konnten als Einzel- oder Gruppenbeitrag erbracht werden und wurden von einer Jury bewertet. Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete Kultusminister Jürgen Schreier im Beisein des Vorsitzenden des Beirates des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, Professor Dr. Hans-Joachim Kornadt, am Donnerstag (12.5.05) die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs aus.

12.05.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Minister Schreier zeigte sich erfreut über die große Resonanz, die der Wettbewerb auch in diesem Jahr gefunden hat. In seiner Ansprache betonte er die besondere Bedeutung des Fremdsprachenwettbewerbs für die Berufschancen junger Menschen. Fremdsprachenkenntnisse seien eine unerlässliche Voraussetzung für mehr Flexibilität und Offenheit in Europa. Deshalb habe die Vermittlung von Fremdsprachen im Saarland einen besonderen Stellenwert. Schreier erinnerte dabei an die frühe Vermittlung der französischen Sprache im Saarland und an die besondere Bedeutung des Englischen als Weltsprache.

Kultusminister Jürgen Schreier: "Sprachenkenntnisse öffnen die Türen zu den Nachbarn, zu interessanten beruflichen Tätigkeiten und zu den Herzen der Menschen, die eine andere Sprache sprechen." Deshalb sei es wichtig, dass der Fremdsprachenunterricht künftig noch anwendungsorientierter werde, so Schreier. Der Fremdsprachenwettbewerb setze in diesem Sinne ein Zeichen.

Der Wettbewerb wird jährlich vom Verein Bildung und Begabung in Bonn für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ausgeschrieben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. In diesem Jahr haben sich im Saarland 148 Schülerinnen und Schüler aus 15 Gymnasien am Einzelwettbewerb beteiligt. 28 davon beteiligten sich in zwei Sprachen an diesem Wettbewerb. Sie schrieben Klausuren in lateinischer, französischer, englischer sowie spanischer und italienischer Sprache. Dabei hatten sie u. a. Fragen zum jeweiligen Land und zu dessen Kultur zu beantworten.

Erste Preisträger dieser Klasse wurden Anne-Caroline Hüser, Deutsch-Französisches Gymnasium, Saarbrücken (Französisch, Englisch), Eva Schröer, Arnold-Janssen-Gymnasium, St. Wendel (Englisch) sowie Janina Rinck, Gymnasium am Stefansberg, Merzig (Englisch). Neu war in diesem Jahr das freie Sprechen eines Textes als Hausarbeit. Im Bereich Landeskunde mussten Kenntnisse zu Südfrankreich und zu Schottland unter Beweis gestellt werden. In Latein waren es u. a. Fragen zur Geschichte, Mythologie und Geographie Siziliens. Acht Teilnehmer erreichten einen 2. Preis und 16 einen 3. Preis.

Am Gruppenwettbewerb nahmen 160 Schülerinnen und Schüler in 17 Gruppen teil. Die Teilnehmer arbeiteten mehrere Monate an einem selbst ausgewählten Projekt, zu dem jeder Schüler mit seinen speziellen Fähigkeiten einen Beitrag erbringen konnte. Für die Gruppenarbeiten werden unterschiedliche Beiträge eingereicht, z. B. ein Brettspiel mit dem Thema "Irrfahrt des Odysseus", Filmbeiträge zu der Frage "Wird unsere Welt in Zukunft lebbar sein?"' sowie Hörspiel und Theaterstück.

Im Gruppenwettbewerb werden 14 Preise vergeben. Je einen 1. Preis erhielten: die Klassen 6 e des Robert-Schumann Gymnasiums, die Klassen 7 b 2, 8 b 1 und 10 e 1 des Gymnasiums am Rotenbühl in Saarbrücken sowie die Klasse 10.4 GWK des Gymnasiums am Krebsberg in Neunkirchen.


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