Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm zeigt: "DONAU" - eine Künstlerreise zum Schwarzen Meer

Die Künstler Willi Weiner und David Willen folgten in ihrer fast ein Jahr andauernden Reise dem Lauf der Donau von Donaueschingen bis zum Schwarzen Meer. Die dabei neu entdeckten Einsichten fanden ihren Ausdruck in 84 Kunstwerken, die bis zum 29. Mai im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm ausgestellt werden.

28.02.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Donau ist nicht nur für die beiden Künstler, sondern auch für die Landesregierung von Baden-Württemberg zu einer Art Leitlinie für die Ausrichtung ihrer Kontakte nach Osten geworden", erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Michael Sieber (MdL), in einem Grußwort am 28. Februar zu der Ausstellung in Ulm.

Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung des Austausches mit den Anrainerstaaten der Donau nicht nur im kulturellen, sondern in allen Bereichen der Politik. "Diese Ausstellung kann als Musterbeispiel für künftige Kooperationsprojekte mit den Ländern Mittel- und Osteuropas gelten", betonte Sieber. Genau wie die politischen Kontakte werde sich die Ausstellung Donau abwärts nach Ungarn und Rumänien ausweiten und in vielen Stationen, unter anderem in Budapest und Bukarest, zu sehen sein. Die Ausstellung setzt zugleich ein Anliegen um, das bei einer Konferenz im November 2004 in Stuttgart formuliert wurde. Leiterinnen und Leiter kultureller Einrichtungen aus Ungarn und Baden-Württemberg hatten sich getroffen, um über die bilateralen Kulturkontakte zu sprechen. Im Verlauf der Beratungen haben sich die Teilnehmer dafür ausgesprochen, in künftige Projekte weitere Partner insbesondere aus Osteuropa mit einzubinden. "Die Initiatoren dieses Ausstellungsvorhabens haben mit der Einbeziehung der Stationen in Ungarn und Rumänien Weitsicht bewiesen", stellte Sieber heraus.

Das Donauschwäbische Zentralmuseum zeigt 56 Zeichnungen von Willi Weiner, die in Mischtechnik auf Japanpapier ausgeführt sind. Weiner beschäftigt sich in seinem Werk seit langem mit dem Thema Wasser. Komplettiert wird die Sammlung von 28 großformatigen C-Prints Diasec, die David Willen mit einer Sinar-Plattenkamera aufgenommen hat. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Zentralperspektive.


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