Ehrenmitgliedschaft des Stuttgarter Staatstheaters an Georgette Tsinguirides verliehen

Für ihr außergewöhnlich verdienstvolles Engagement zum Nutzen des Stuttgarter Balletts hat Georgette Tsinguirides die Ehrenmitgliedschaft der Württembergischen Staatstheater Stuttgart verliehen bekommen.

04.07.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg überreichte der früheren Tänzerin, die danach unter John Cranko in der Leitung des Balletts tätig war, die "in dieser Art einmalige Auszeichnung" am 4. Juli in Stuttgart.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Georgette Tsinguirides ihr 60-jähriges Dienstjubiläum am Stuttgarter Staatstheater begangen. Minister Frankenberg würdigte den ungebrochenen Elan von Georgette Tsinguirides, die am 1. Dezember 1945 ihr erstes Engagement als Tänzerin am Staatstheater Stuttgart begonnen hatte. "Sie waren und sind ein Vorbild bei der Ausübung Ihres Berufes und Ihrer Passion für das Ballett bis zum heutigen Tage." Ihre Ballettausbildung hatte die gebürtige Stuttgarterin an der Ballettschule des Stuttgarter Staatsthea-ters, in Paris und London absolviert. In Stuttgart wurde sie unter der Direktion von Nicolas Beriozoff, dem Vorgänger von John Cranko, im Jahre 1957 Solistin. John Cranko machte sie dann in den sechziger Jahren zu seiner Assistentin. Nach ihrem Diplom in Choreologie am Londoner Benesh Institute begann Georgette Tsinguirides damit, alle großen Werke, die Cranko in Stuttgart schuf, in dieser Tanzschrift aufzuzeichnen. "Ihre Notationen und Ihre profunde Kenntnis der Choreographien Crankos sind von unschätzbarem Wert für die bis heute werkgetreue Aufführung seiner Stücke", so der Kunstminister. "Sie haben den enormen Aufschwung des Stuttgarter Balletts in der Direktionszeit von John Cranko nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet. Dass Sie bis zum heutigen Tag mit geradezu leidenschaftlichem Engagement dem Stuttgarter Ballett verbunden sind, ist ein großer Glücksfall für das Theater und für uns alle. Mit großer Freude können wir dem durch die heutige Ehrung Ausdruck verleihen."


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