Es ist soweit - Einweihung des Rainbow-Spielplatzes in Schwedt

"Der Rainbow-Spielplatz soll auch in Zukunft in Schwedt ein Zeichen dafür sein, dass man sich im Land Brandenburg für Toleranz und Weltoffenheit engagiert", betonte Staatssekretär Gorholt bei seinem Besuch am Donnerstag in Schwedt.

15.07.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Zwischen der Leverkusener Straße und der Ehm-Welk-Straße in Schwedt haben seit dem 28. Juni dreißig Jugendliche aus Südafrika, Kanada, Polen und Deutschland mit viel Engagement und Freude einen Spielplatz gebaut. Zum Spielplatz gehört auch ein speziell für dieses Projekt entwickeltes Spielgerät in der Form eines Regenbogens: Er ist ein Symbol für Brücken zwischen Nord und Süd, Schwarz und Weiß, Ost und West, Arm und Reich. Spielplatz und Regenbogen, zusammen das "Rainbow-Projekt", gibt es bereits in Soweto (1998), in Berlin (1999), in Albany (2001) und in Lübeck (2002).

Die Jugendlichen haben zweieinhalb Wochen nicht nur zusammen gearbeitet, sondern auch zusammen gelebt. Sie haben viel Unterstützung von der Stadt Schwedt und aus dem ganzen Land Brandenburg bekommen. Mit einem Einweihungsfest am 15. Juli um 14.00 Uhr wird die Anlage den Kindern der Stadt Schwedt übergeben.

Staatsekretär Martin Gorholt, Koordinator für das Handlungskonzept Tolerantes Brandenburg, überzeugte sich während des Festes davon, mit welcher Begeisterung der neue Spielplatz angenommen wurde. Er bedankte sich bei den Jugendlichen, die so engagiert gebaut hatten, bei den Initiatoren der Kirchenkreise Teltow-Fläming, Stormarn und Lübeck und beim Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, das die Partnerschaft übernommen hatte. Staatssekretär Gorholt fand es besonders erfreulich, dass die Spitzenkandiaten für die Landtagswahl am 19.September in Brandenburg Matthias Platzeck, Jörg Schönbohm, Dagmar Enkelmann, Cornelia Behm und Heinz Lanfermann durch die Übernahme der Schirmherrschaft ein Signal für ein demokratisches Miteinander über Parteigrenzen hinweg gegeben haben.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden