Frankenberg eröffnet Jüdische Kulturwochen Stuttgart 2004

"Das Wissen von der Kultur und der Denkweise des Anderen ist ein Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und zum guten Zusammenleben." Mit diesen Worten eröffnete der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg, die Jüdischen Kulturwochen 2004 am 11. Oktober in Stuttgart.

11.10.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die von der Israelitischen Religionsgemeinschaft veranstalteten Kulturwochen informieren vom 10. bis 31. Oktober 2004 mit einem vielfältigen Programm von Lesungen, Konzerten und Vorträgen über jüdisches Leben und Kultur in Stuttgart. Der Minister begrüßte insbesondere die Zusammenarbeit der Veranstalter mit Einrichtungen des Landes wie der Musikhochschule und dem Staatstheater.

In seinem Grußwort betonte Frankenberg auch die Bedeutung der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg als weit über das Land hinaus bekannte und geschätzte wissenschaftliche Einrichtung. Erwähnung verdiene auch das Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim, das im Zusammenwirken mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg entstanden sei.

"Die Jüdischen Kulturwochen werden unseren Blick für die herausragende Rolle jüdischer Künstler und Forscher in Vergangenheit und Gegenwart weiten", erklärte Frankenberg. Die Veranstaltung werde die Besucher mit lebendiger jüdischer Kultur aus ganz Europa, aber auch aus Israel und den USA bekannt machen und das Bild von jüdischer Religion und Leben ganz allgemein erweitern. "Die Kulturwochen bereichern das Stuttgarter Kulturleben um einen neuen und faszinierenden Aspekt", so Frankenberg.

Der Minister skizzierte auch ein Kooperationsprojekt mit der israelischen Botschaft, das das Land Baden-Württemberg vorbereite. In wechselseitigen Kulturbegegnungen in Baden-Württemberg und in Israel sollen dabei die jeweils andere Kultur vorgestellt und die Zusammenarbeit von baden-württembergischen und israelischen Künstlern gefördert werden.


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