Grundschule Reinheim erhält optimale Bedingungen für Freiwillige Ganztagsschule

Einen Scheck in Höhe von 757 075 Euro übergab Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath heute (1.6.06) dem Gersheimer Bürgermeister Lothar Kruft und dem Schulleiter der Grundschule Reinheim, Klemens Schindler. Mit dem Geld wird das vorhandene Grundschulgebäude in Reinheim um einen Anbaukomplex ergänzt. Dadurch wird die Ganztagstauglichkeit an der Grundschule hergestellt und das nachunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebot kann bis 16.00 Uhr ausgeweitet werden.

01.06.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Das Geld stammt aus Mitteln des Investitionsprogramms "Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB). Aus diesem Programm sind bisher 5,6 Mio. Euro in den Saarpfalz-Kreis geflossen. Kreisweit wurden damit Projekte an 34 Grundschulen, 5 Gymnasien, 2 Gesamtschulen, 2 Erweiterten Realschulen sowie an 1 Waldorfschule gefördert. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges politisches Ziel der Landesregierung und genießt für uns höchste Priorität. Insbesondere im Bereich der Grundschulen ist es unser Ziel, flächendeckend ein wohnortnahes Ganztagsschulangebot anzubieten. Schon heute schneidet das Saarland im Vergleich der Bundesländer hervorragend ab. Kein anderes Land verfügt über ein dichteres Betreuungsnetz als das Saarland", betonte Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath.

"Zusammen mit den in der Freiwilligen Ganztagsschule eingebrachten Lehrerstunden betragen die jährlichen Personalkosten des Landes für die nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebote rd. 4,1 Mio. Euro. Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder in der Freiwilligen Ganztagsschule gut aufgehoben sind und dass ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot besteht", so die Staatssekretärin.

Eine Nachmittagsbetreuung wird überall dort angeboten, wo Bedarf besteht - flächendeckend, flexibel und wohnortnah. Inzwischen gibt es landesweit an 151 von 189 Grundschulstandorten und an 14 von 15 Gesamtschulen ein Ganztagsangebot. Bei den Erweiterten Realschulen ist ein Versorgungsgrad von 65 Prozent erreicht, bei den Gymnasien sind es knapp 80 Prozent. Rund 220 dieser Schulstandorte wurden mit IZBB-Mitteln gefördert.

Damit die Grundschule Reinheim als 2-zügige Grundschule mit großem Einzugsgebiet ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot einrichten kann, muss ein Erweiterungsbau realisiert werden. Damit entstehen die erforderlichen Betreuungs- und Differenzierungsräume für die Freiwillige Ganztagsschule sowie eine Ausgabeküche und ein Speisesaal. Die Erweiterung erfolgt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Grundstückssituation 2-geschossig. Der Anbau an das vorhandene Grundschulgebäude orientiert sich an der bestehenden Architektur. Der Erweiterungsbau wird aufgrund der unterschiedlichen Höhenlage eigenständig erschlossen und ist über die vorhandene Pausenhofüberdachung zu erreichen. Der Anbau ist über einen separaten Zugang mit dem Treppenhaus des bestehenden Gebäudes verbunden.

Kreisweit nehmen über 1 000 Schülerinnen und Schüler an den unterschiedlichen Angeboten des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes teil. Von den 55 Schulen im Saarpfalz-Kreis (34 Grundschulen, 8 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen, 6 Gymnasien, 7 Schulen für Behinderte und 1 Waldorfschule) bieten 20 Schulen (19 Grundschulen und eine Waldorfschule) ein Betreuungsangebot bis 14 Uhr an, 31 Schulen (15 Grundschulen, 2 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen, 5 Gymnasien, 6 Schulen für Behinderte und eine Waldorfschule) ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16 Uhr.


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