Grundschule St. Sebastian feiert die Fertigstellung des Anbaus für die Freiwillige Ganztagsschule

Unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Jürgen Schreier ist heute der Erweiterungsbau für die Grundschule St. Sebastian in Eppelborn eingeweiht worden. "Mit dem neuen Gebäude für die Freiwillige Ganztagsschule ist aus der betreuenden Halbtagsschule eine Freiwillige Ganztagsschule mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16.30 Uhr geworden. Nun besteht für viele Eltern die Möglichkeit, Familie und Beruf besser zu vereinbaren", betonte der Kultusminister. "Neben dem schulischen Lernen am Vormittag können die Schülerinnen und Schüler nunmehr auch am nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebot teilnehmen."

21.09.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Der neue zweigeschossige Anbau ist in die bestehenden Gebäudeteile aus den sechziger Jahren integriert worden und verbindet nun die Schulturnhalle mit dem Schulgebäude. Im Erdgeschoss befinden sich die Küche mit einem Nebenraum sowie ein Speisesaal, der auch als Multifunktionsraum genutzt werden kann. Die Schulturnhalle kann vom Erdgeschoss aus jetzt direkt erreicht werden. Im Obergeschoss wurden zwei Gruppenräume mit einer mobilen Trennwand eingerichtet. Ein Personalraum, ein weiterer Förderraum, ein Abstellraum und die Toilettenanlagen ergänzen das Raumangebot. Ingesamt können künftig bis zu 60 Kinder in drei Gruppen in der Freiwilligen Ganztagsschule betreut werden. Derzeit nehmen 20 Kinder das Angebot bis 15 Uhr und 10 Kinder das Angebot bis 16.30 Uhr wahr. Die Freiwillige Ganztagsschule wird von der Service Dienstleistung St. Wendel (SDW) betreut.

Für den Ausbau des nachmittäglichen Bildungs- und Betreuungsangebotes hat das Kultusministerium 478.800 Euro für die Baumaßnahme und 89.019 Euro für die Ausstattung aus dem Programm "Investition Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) bewilligt. Insgesamt hat der Schulanbau rd. 625.000 Euro gekostet.

Von den 44 Schulen im Landkreis Neunkirchen bieten 20 Schulen (18 Grundschulen, 1 Erweiterte Realschule und 1 Gesamtschule) ein nachunterrichtliches Betreuungsangebot bis 14 Uhr an. Dieses wird von insgesamt 455 Schülerinnen und Schülern genutzt. An 19 Schulstandorten (8 Grundschulen, 4 Erweiterten Realschulen, 1 Gesamtschule, 2 Gymnasien und 4 Schulen für Behinderte) findet eine Betreuung bis 16 Uhr statt. Dies nutzen fast 1.100 Schülerinnen und Schüler.


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