Jugendbegleiter sind keine pädagogischen Profis

Die Bildungsgewerkschaft GEW vermisst in den Vereinbarungen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden klare Aussagen zur Finanzierung des zusätzlichen pädagogischen Personals in Ganztagsschulen.

04.11.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Ganztagsschulen werden nur dann bessere Schulen, wenn dort zusätzliche Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Erzieherinnen dafür sorgen, dass nicht mehr zwischen Unterricht am Vormittag und Betreuung am Nachmittag getrennt wird.

Die gestrigen PISA-Ergebnisse haben erneut gezeigt, dass wir Schulen brauchen, in denen nicht mehr sechs Stunden hintereinander unterrichtet wird, sondern sich Unterricht, individuelle Förderung und Freizeitphasen sinnvoll abwechseln. Jugendbegleiter alleine können dies nicht leisten", sagte am Freitag in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

Die GEW setzt sich auch für eine bessere Fortbildung der Erzieher/innen ein. "20 Millionen Euro werden nicht ausreichen, um den Orientierungsplan umzusetzen. Ministerpräsident Oettinger soll auf sein wenig durchdachtes Konzept ´Schulreifes Kind´ verzichten und stattdessen mehr Geld für eine gründliche Erprobung des Orientierungsplans sowie die Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern ausgeben", so Dahlem.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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