Karthago-Ausstellung in Karlsruhe eröffnet

Im Badischen Landesmuseum Karlsruhe ist bis Ende Januar 2005 die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg "Hannibal ad portas! - Macht und Reichtum Karthagos" zu sehen. Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg eröffnete die Ausstellung am 24. September in Karlsruhe im Namen von Ministerpräsident Erwin Teufel und begrüßte hierzu den tunesischen Kulturminister Dr. Abdelbaki Hermassi und weitere hochrangige Vertreter der Republik Tunesien.

24.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Ministerpräsident Teufel hat gemeinsam mit Herrn Dr. Hermassi die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen. "Dies ist ein Gütesiegel für die besondere Qualität dieses von der Republik Tunesien und Baden-Württemberg gemeinsam durchgeführten Ausstellungsprojekts", betonte Staatssekretär Sieber am Vormittag bei der Pressekonferenz.

"Die Karlsruher Karthago-Ausstellung zeigt zahlreiche einzigartige Kunstschätze und zeichnet, auch mithilfe moderner archäologischer Methoden, ein vielfältiges, faszinierendes Bild dieser hoch entwickelten antiken Kultur", würdigte der Minister diese Große Sonderausstellung des Landes. Während sich die ebenfalls vom Land unterstützten Großen Landesausstellungen thematisch auf den deutschen Südwesten beziehen, vermitteln die Großen Sonderausstellungen ganz besondere Themen durch entsprechende Inszenierungen. Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass diese Ausstellung - ähnlich wie jene im Jahr 2001 über die erste europäische Hochkultur auf Kreta - zahlreiche Besucher begeistern und auch in wissenschaftlichen Kreisen nachhaltige Resonanz haben wird.

Minister Frankenberg und Staatssekretär Sieber dankten dem tunesischen Kulturminister und den Vertretern der tunesischen Museumsbehörden für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Ausstellungsvorbereitung: "Das ambitionierte Projekt der Karthago-Ausstellung wäre ohne die engagierte Unterstützung des 'Institut National du Patrimoine' nicht zu realisieren gewesen. Diese großzügige Geste Tunesiens wird unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weiter stärken."

In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf die vielfältigen Kontakte im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich zwischen Tunesien und Baden-Württemberg. Für den Hochschulbereich wurde im vergangenen Jahr zusammen mit dem tunesischen Staatsminister für Hochschule, Wissenschaft, Forschung und Technologie eine entsprechende Erklärung unterzeichnet: "Aufbauend auf den bereits bestehenden Kontakten streben wir damit einen engen Austausch der Hochschulen beider Länder im akademischen, naturwissenschaftlichen und technologischen Bereich an", erklärte Minister Frankenberg.


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