Landesinitiative schürt in unverantwortlicher Weise Elternängste

Den Vorwurf der Landesinitiative "Rettet die Grundschulen", die Landesregierung "wolle in den nächsten Jahren weitere Grundschulen schließen", weist das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft nachdrücklich zurück.

31.03.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Wenn die Schülerzahlen unter die besagten Grenzen fielen, bedeutet das keinen Schließungsautomatismus. Wie vorher auch, werde von den tatsächlichen Schülerzahlen ausgegangen und nicht von Prognosezahlen. Selbst dann sei auch noch mit den Kommunen zu prüfen, ob überhaupt genügend Platz wäre, um die Schüler an einer anderen Grundschule aufzunehmen. Dieses Verfahren habe man zuvor angewendet und dazu sei man auch in Zukunft verpflichtet", betont der Pressesprecher des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Guido Fries.

Im Rahmen des üblichen Meldeverfahrens haben die Kommunen dem Ministerium ihre jeweiligen Geburtenzahlen übermittelt. Zurzeit ist das zuständige Referat im Ministerium damit beschäftigt, diese Zahlen auszuwerten. Zum jetzigen Zeitpunkt können daraus keine Schlussfolgerungen über mögliche Zusammenlegungen von Schulen gezogen werden.

Der Pressesprecher weist in diesem Zusammenhang erneut auf die umfangreichen Qualitätsverbesserungen in den Grundschulen hin, die erst durch die Reform ermöglicht wurden: Die Verlässlichkeit für die Eltern sowie mehr Unterricht und mehr Förderung für alle Kinder bei unverändertem Unterrichtsstoff. Dies schaffe viel Raum für die dringend notwendige Übung und Vertiefung.


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