Landeskunstbeirat nimmt Arbeit auf

Der Landeskunstbeirat nimmt seine Arbeit auf. Ministerpräsident Günther H. Oettinger hat die Mitglieder des neuen Gremiums zur konstituierenden Sitzung am 20. Juli in das Staatsministerium eingeladen.

19.07.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Wir sind froh, dass wir so viele angesehene Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wirtschaft für eine Mitarbeit gewinnen konnten", erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 19. Juli in Stuttgart. "Das Land und seine Kultureinrichtungen erhalten ein Gremium von Beratern mit hervorragender kultureller Kompetenz."

Der Kunstbeirat wurde durch Beschluss des Ministerrats vom 21. März des Jahres eingerichtet. Er hat die Aufgabe, die Landesregierung zu beraten und - bei insgesamt gleich bleibendem Etat - Impulse für eine Weiterentwicklung der Kunst- und Kulturpolitik des Landes zu geben. "Es war uns wichtig, Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Profil und Erfahrungshintergrund zu finden, die uns dabei unterstützen können, unsere Kunst- und Kulturpolitik zu bewerten und sie, wo es notwendig ist, neu auszurichten, sagte Ministerpräsident Oettinger. "Ich danke allen Mitgliedern des Beirates dafür, dass sie dem Land Zeit und Rat zur Verfügung stellen, und freue mich auf die Zusammenarbeit".

An der ersten Sitzung wird neben dem Ministerpräsidenten auch der Staatssekretär im Kunstministerium Dr. Dietrich Birk MdL teilnehmen. "Kunst und Kultur bereichern unser Leben ideell, aber auch materiell", sagte der Staatssekretär. "Die Grundlagen für unsere Zukunft liegen im kreativen Sektor; deshalb brauchen wir eine nachhaltige Politik für Kunst und Kultur ebenso wie für Bildung und Wissenschaft; der Kunstbeirat kann uns dazu wertvolle Hinweise geben."

Dem Beirat gehören 16 Personen an. Die Mitglieder sind:


- Prof. Ernst Elitz, Intendant Deutschlandfunk/Deutschlandradio Kultur (Vorsitz);
- Prof. Diedrich Diederichsen, Autor und Dozent, Berlin;
- Hermann Fünfgeld, Senator e.h., Intendant a.D., Fellbach;
- Ulf Großmann, Bürgermeister für Kultur und Soziales der Stadt Görlitz, Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages;
- Dr. Christoph Hauser, Programmdirektor ARTE, Straßburg;
- Prof. Nico Hofmann, Filmproduzent, Regisseur und Autor, Vorsitzender der Geschäftsführung teamWorx Television & Film GmbH;
- Andreas Kämpf, Vorsitzender der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren; Kulturzentrum GEMS, Singen;
- Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung Trumpf GmbH & Co KG, Ditzingen;
- Dr. Ronald de Leeuw, Direktor Rijksmuseum Amsterdam;
- Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Berlin;
- Prof. Dr. Ulrich Raulff, Direktor Deutsches Literaturarchiv Marbach;
- Prof. Wolfgang Rihm, Komponist, Karlsruhe;
- Michael Russ, Geschäftsführer der Südwestdeutschen Konzertdirektion Stuttgart und Präsident des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen;
- Prof. Peter Weibel, Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe;
- Jale Yoldas, Geschäftsführerin des Deutsch-Türkischen Forums, Stuttgart;
- Prof. Klaus Zehelein, Präsident Deutscher Bühnenverein, Intendant der Staatsoper Stuttgart und künftiger Präsident der Bayerischen Theaterakademie in München.


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