Landeswettbewerb JUNIOR: Junge Menschen auf die Arbeitswelt vorbereiten

Fünf saarländische Miniunternehmen stellten sich am Dienstag (25.05.04) im Rahmen des Landeswettbewerbs JUNIOR (Junge Unternehmer initiieren, organisieren, realisieren) in den Räumen der Handwerkskammer den kritischen Blicken einer Jury.

25.05.2004 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Die Schülerinnen und Schüler haben dazu einen Geschäftsbericht, einen eigenen Messestand und eine Unternehmenspräsentation vorbereitet. Nach der Begutachtung konnten Kultusminister Jürgen Schreier und Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi das beste Team auszeichnen. Es wird das Saarland beim Bundeswettbewerb am 19./20. Juni in Köln vertreten.

An der Ausscheidung des Landeswettbewerbs beteiligten sich folgende Miniunternehmen:

  • Das JUNIOR-Unternehmen Cassanova der Erweiterten Realschule Großrosseln (Robert-Schuman-Schule). Das Team produziert Dekoboxen aus Kirschholz.
  • Das Team Cera Lux der Privaten Herz-Jesu-Schule in Saarbrücken. Die Geschäftsidee umfasst die Herstellung, die Verzierung und den Vertrieb von Kerzen.
  • Das Miniunternehmen Coprimo von der Erweiterten Realschule Saarbrücken Bruchwiese bietet einen Kopierservice und bedruckt T-Shirts.
  • Das Schüler-Team Hot Spot vom Illtal-Gymnasium in Illingen gestaltet elektrische Lampen und Uhren.
  • Das Team iScrab vom Christian-von-Mannlich-Gymnasium Homburg hat ein Verfahren zur Wiederaufbereitung von Restprodukten entwickelt.

JUNIOR ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, das im Saarland mit Unterstützung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e. V., der Offensive für GründerInnen beim Ministerium für Wirtschaft und dem Kultusministerium durchgeführt wird. Gruppen von zehn bis 15 Schülern gründen für ein Jahr ein Unternehmen, entwickeln eigene Geschäftsideen, ergründen Marktchancen, verkaufen Dienstleistungen und Produkte und erstellen Geschäftsberichte.

Aus Sicht von Kultusminister Jürgen Schreier ist der Wettbewerb ein wichtiger Beitrag, junge Menschen möglichst frühzeitig auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. "Unser Land braucht junge, kreative Köpfe. Der Wettbewerb bietet den Schülerinnen und Schülern hervorragende Möglichkeiten, unternehmerisches Denken und Handeln zu erproben, Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die für das spätere Berufsleben entscheidend sind", erklärte Schreier.

Für den saarländischen Wirtschaftminister Dr. Hanspeter Georgi spielt der Technologietransfer eine entscheidende Rolle für die Zukunft des Saarlandes: "Entscheidend ist nicht nur das Wissen, sondern dessen anwendungsnahe Umsetzung. Das schafft Arbeitsplätze." Die Innovationsstrategie der saarländischen Landesregierung, die Technologietransferstellen und die Gründerzentren leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

Kultusminister Schreier und Wirtschaftsminister Georgi dankten den diesjährigen Jurymitgliedern Heike Biehl (Unternehmerin), Monika Greschuchna (Schulleiterin), Michael Strauß (Forum Junger Handwerker) und Johannes Werres (Saarbrücker Zeitung).

Besonders dankten sie auch den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern der jungen Unternehmer, den Wirtschaftspaten aus den Unternehmen, die den Schülerinnen und Schülern mit ihrem fachlichen Know-How zur Seite stehen, der Handwerkskammer des Saarlandes, in deren Räumlichkeiten die Veranstaltung stattfindet sowie dem Institut der deutschen Wirtschaft für die tolle Projektidee und die gute Kooperation.


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