Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern erarbeiteten gemeinsam Verhaltensverträge / Verhaltensvereinbarungen

Vier Schulen wurden heute in Potsdam von Bildungsminister Reiche für ihre Beiträge im Wettbewerb "Verhaltensverträge / Verhaltensvereinbarungen" ausgezeichnet.

14.09.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Verhaltensverträge / Verhaltensvereinbarungen sind eine Form der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schule, Schülerinnen und Schülern und Eltern, welche eines der Hauptziele des Bündnisses für Bildung und Erziehung zwischen dem Landesrat der Eltern und Bildungsminister Steffen Reiche ist, das am 15.10.2002 unterzeichnet worden war. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern werden mit dem Bündnis ermuntert, sich stärker den Fragen des gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrages von Schule und Elternhaus zu widmen. Im Bündnistext wurden den Schulen zahlreiche Wege aufgezeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus verbessert werden kann.

Vor diesem Hintergrund lobte das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg einen jährlichen Wettbewerb aus. Die Siegerschulen erhalten jeweils 500 €. In den vergangenen beiden Schuljahren haben sich insgesamt 63 Schulen beteiligt.

Die ausgezeichneten Schulen des Wettbewerbs 2004:

Fontane-Gymnasium, Fontaneweg 10a, 15834 Rangsdorf

Das Gymnasium hat eine sehr gute Entwicklungsvereinbarungen vorgelegt. Darüber hinaus hat auch schon ein Schülerfeedback und ein Elternfeedback an der Schule stattgefunden.

Allgemeine Förderschule Finsterwalde, Tuchmacherstraße 24 b, 03238 Finsterwalde

Es liegen konkrete Verhaltensvereinbarungen zwischen einzelnen Schülern und der Schule vor. Diese können als sehr gelungen bezeichnet werden. In jeder Klasse wird individuell mit dem Instrument gearbeitet.

Gesamtschule Senftenberg, Klasse 8b, Klassenleiterin Klasse 8b, Klassenleiterin Frau Fritz und Herr Hannig , Kellermannstraße 2a, 01968 Senftenberg

Verhaltensvereinbarungen wurden vorgelegt, die das Arbeits- und Sozialverhalten bewerten. Bei Fragen zur Bewertung wurde ein Gespräch zwischen den Lehrkräf-ten und den Eltern durchgeführt (im Beisein des Schülerin/des Schülers). Für die Schülerinnen wurden Bildeinsetzungen in ein Punktesystem übertragen. Am Ende des Schuljahres sollen die Schüler selbst entscheiden, ob die individuelle Vereinbarung mit den Bildchen fortgesetzt werden soll.

Gesamtschule Albert Schweizer, Heideweg 74, 16761 Hennigsdorf

In diesem Fall wurde uns eine Schulvereinbarung vorgelegt. Das Fördern des gemeinsamen "Wir" ist zentraler Punkt dieser Vereinbarung. Eltern, Schüler und Lehrkräfte arbeiten an dieser Schule sehr gut zusammen. Wir zeichnen die an Schule Beteiligten für ihre hervorragende Arbeit aus.


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