Olbertz bei Grundsteinlegung für Deutsch-Jordanische Universität in Jordanien

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hält sich zur Zeit in der jordanischen Hauptstadt Amman auf. Hier wird er am kommenden Montag, den 25. April 2005 gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und dem jordanischen Minister für Bildung, Hochschulen und Forschung, Khalid Touqan, den Grundstein für eine Deutsch-Jordanische Universität (German-Jordanian University) in Madaba legen. Bei der Zeremonie ist der jordanische König Abdullah II anwesend. Als Gastgeschenk der Bundesrepublik Deutschland werden Frau Bulmahn und Herr Olbertz dem jordanischen König eine Nachbildung der Sternenscheibe von Nebra überreichen. Im Rahmen seiner Reise trifft Minister Olbertz mit zahlreichen Vertretern aus Bildung, Wissenschaft und Politik zu Gesprächen zusammen.

22.04.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die geplante German-Jordanian University (GJU) soll ihren Studienbetrieb zum Wintersemester 2005/06 aufnehmen. Die 1. Baustufe des Neubaus wird nach jetzigem Planungsstand zum Wintersemester 2006/07 fertiggestellt sein. Die GJU ist die erste anwendungsorientierte Universität im Nahen Osten und folgt dem Vorbild deutscher Fachhochschulen. Federführend wird das Projekt von der Hochschule Magdeburg-Stendal betreut. Das in Magdeburg ansässige Projektteam, geleitet von Prof. Dr. h.c. Ronald Mönch, hat bisher ein Konsortium von rund siebzig deutschen Fachhochschulen binden können, welches bei der Gestaltung der verschiedenen Curricula und der Gewinnung und Auswahl des deutschen Lehrpersonals behilflich ist. Deutsche Professorinnen und Professoren werden einen hohen Anteil des Lehrkörpers stellen. Die Jordanische Regierung misst der GJU eine herausragende hochschulpolitische Priorität bei. Die neue Universität soll mit ihrer bisher in Jordanien nicht gekannten Praxisorientierung das jordanische Hochschulsystem mobilisieren und Wirtschaft und Gesellschaft erstmalig zu einer neuen Partnerschaft mit dem universitären Sektor führen.

Die GJU geht zunächst mit elf Bachelor-Studiengängen mit jeweils vierzig Studierenden an den Start. Hinzu kommt ein Studiengang Master of Business Administration.

Finanziell gefördert wird das wegweisende Projekt von deutscher Seite durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden