Olbertz eröffnet Tagung zum 300. Todestag von Johann Ernst Glück

Heute um 19.00 Uhr eröffnet Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen zu Halle eine internationale Tagung anlässlich des 300. Todestages von Johann Ernst Glück (1654-1705). Die vom 10. bis zum 13. Mai 2005 stattfindende Tagung widmet sich dem heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Gelehrten und Geistlichen J.E. Glück. Sie wird vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung (IZP) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Verbindung mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle (Saale) und der Arbeitsstelle für die Geschichte des Deutschen als Fremdsprache der Universität Bamberg organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Republik Lettland S. E. Herrn Dr. Martinš Virsis.

10.05.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Ziel der Tagung ist es, durch Zusammenführung der verschiedenen nationalen und fachwissenschaftlichen Forschungsstränge ein möglichst umfassendes Bild von Glücks Wirken und Werk im historischen Kontext zu zeichnen. Einer der Höhepunkte wird die Enthüllung einer Gedenktafel für Johann Ernst Glück am 12.05.2005 in Wettin sein.

Johann Ernst Glück ist eine der eindrucksvollsten Persönlichkeiten des ausgehenden 17. Jahrhunderts im Baltischen Raum. Er ist für Lettland von ähnlicher kulturprägender Bedeutung wie Luther für Deutschland. Der im Jahr 1654 als Pfarrerssohn in Wettin geborene Glück übersetzte die Bibel ins Lettische und gilt als Gründer der ersten lettischen Schulen. Darüber hinaus hat er sich mit der Gründung und Leitung des ersten Moskauer Gymnasiums Verdienste um das russische Schulwesen erworben.


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