Pakt für Forschung und Innovation im Haushalt verankert: 1,5 Mio. Euro mehr für die Forschung

Hamburg stellt mit dem Haushalt 2006 rund 1,5 Mio. Euro mehr für die außeruniversitäre Forschungsförderung zur Verfügung. Damit finanziert die Hansestadt ihren Anteil an dem am 23. Juni 2005 vom Bundeskanzler und den Regierungschefs der Länder beschlossenen "Pakt für Forschung und Innovation" nach. Dieser soll den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

14.02.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Der Pakt beinhaltet, dass die Förderung der von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Forschungseinrichtungen von 2006 bis 2010 um jährlich mindestens 3 Prozent erhöht wird. Betroffen sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Leibniz-Gemeinschaft. Davon profitiert vor allem die außeruniversitäre Forschung, über die Förderung der DFG und eine gezielte Förderung vernetzter Forschung wirkt sich der Pakt aber auch zugunsten der Hochschulforschung aus.

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Alle sind sich einig: Wir brauchen Ideen und Innovationen, Deutschland muss wieder zu einem führenden Wissenschaftsstandort werden. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, erhalten die außeruniversitären Forschungseinrichtungen bis 2010 jährlich mindestens drei Prozent mehr Mittel. Hamburg trägt damit seinen Teil dazu bei, die Forschung in Deutschland nachhaltig zu stärken."

Der Senat hat heute die entsprechenden Änderungen im Haushaltsplan 2006 beschlossen, die nun der Bürgerschaft zur Beratung und zum Beschluss übermittelt werden.


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