Preis für Toleranz und Solidarität

Zum dritten Mal verliehen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der ihr nahe stehende Wilhelm-Strech-Fonds am Freitag, 23. September 2005, den Preis für Toleranz und Solidarität. Der erste Preis, dotiert mit 1500 Euro, ging in diesem Jahr an das Seniorenprojekt der Schule Fruerlund in Flensburg. Den zweiten Preis (1000 Euro) erhielt die Baltic-Gesamtschule Lübeck für ihre Partnerschaftsarbeit mit einer Schule in Mosambik. Den dritten Preis (500 Euro) teilen sich das Alte Gymnasium und die Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg. Diese beiden Schulen setzen sich in einer Kunstausstellung mit dem Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit auseinander.

23.09.2005 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Der Preis für Toleranz und Solidarität geht auf eine Idee des mittlerweile 90jährigen GEW-Ehrenvorsitzenden Wilhelm Strech zurück. "Gewalt wächst auf dem Nährbo-den sozialer Ungerechtigkeit und geistiger Leere. Dieser Entwicklung wollen wir Positives entgegensetzen: Menschen loben und belohnen, die sich für Toleranz und Solidarität stark machen", beschrieb er seine Motivation, den Preis ins Leben zu rufen.

"Unser Preis soll ein positives Signal setzen. Wir zeichnen Schülerinnen und Schüler sowie Schulen aus, die sich vorbildlich für Toleranz und Solidarität einsetzen", sagte der GEW-Landesvorsitzende Dr. Kai Niemann. "Toleranz und Solidarität müssen wieder stärker in das Bewusstsein unserer Gesellschaft rücken. Wir brauchen sie nicht nur zwischen Einheimschen und Fremden, Starken und Schwachen, sondern auch zwischen arm und reich, zwi-schen jung und alt und zwischen den Religionen."

Der Jury für den Preis für Toleranz und Solidarität gehörten der ehemalige Landtagspräsident Heinz-Werner Arens, Christa Limmer von der Aktion Kinder- und Jugendschutz, Elena Ségalen (Schüler Helfen Leben), G. Heiner Spönemann (Vereinigung der Unternehmensver-bände) sowie der GEW-Ehrenvorsitzende Wilhelm Strech und der GEW-Landesvorsitzende Kai Niemann an.

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GEW Schleswig-Holstein

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